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Update-Beschreibung des Clients 4.6

Update-Beschreibung des Clients 4.6 Die Update-Beschreibung informiert über Änderungen in den jeweiligen Releaseständen.

Neues Ereignis EvtAdviseDDE

Dieses Ereignis wird ausgelöst, wenn von einem DDE-Server Daten an die Applikation gesendet werden. Das Ereignis wird nur ausgelöst, wenn das empfangende Fenster-Objekt sichtbar ist und das sendende Kommunikationselement des DDE-Servers für das Senden von Daten zugelassen wurde.

Mit diesem Ereignis kann auf das Polling auf das entsprechende Element verzichtet werden.

  • CONZEPT 16-Release 4.6.10 - 2003-08-26

Erweiterung der Eigenschaft LstFlags

Bei dem Objekt RecList können durch das Setzen der Eigenschaft "LstFlags" auf den Wert _WinLstLockRefresh alle Anfragen, die einen Aufbau oder Neuzeichnen der RecList zur Folge haben, unterbunden werden. Wird diese Option im Design-Modus bei einer Reclist gesetzt, wird der Aufbau der Liste so lange ignoriert, bis diese Option gelöscht wird und ein WinUpdate() auf die Liste durchgeführt wird.

Änderungen in der C16.CFG

Mit den zwei neuen Einstellungen DateFormat und TimeFormat kann das Format für Datum und Zeit in Masken und Dialogen vorgegeben werden. Die Einstellungen des Betriebssystems werden dann ignoriert.

Folgende Einträge werden nicht mehr unterstützt:

AUTOCACHE
BLINK
C16CA
CACHEDB
DATE_DELIMITER
DECIMAL_POINT
LOGFILE
MOUSE
MOUSEGR
MULTI
NOVELL
TERM
TERMCFG
THOUSANDS_POINT
TIME_DELIMITER

  • CONZEPT 16-Release 4.6.09 - 2003-07-11

Neue Eigenschaft für das Objekt PrtBarcode

Das PrtBarcode-Objekt ist um die Eigenschaft ShowText erweitert worden.

Mit dieser Eigenschaft kann die Anzeige des Textes beim PrtBarcode-Objekt unterdrückt werden.

  • CONZEPT 16-Release 4.6.08 - 2003-06-23

Neue Ausprägung der Eigenschaft Flags des Application-Objektes

Ist das erste Objekt eines Frames (das den Fokus erhalten kann) ein Radiobutton, wird dieser Radiobutton bei Erzeugung des Frames fokussiert und somit automatisch selektiert, sofern er nicht selektiert war. Unter Umständen ist es jedoch erwünscht, dass in einem solchen Fall der ursprünglich selektierte Radiobutton selektiert bleibt und den Fokus erhält. Durch das Flag "_WinAppRadioFocusChecked" kann dieser Effekt erreicht werden.

Das Flag wird jedoch ignoriert, wenn im Ereignis EvtInit des Frame-Objektes bereits ein Fokus-Objekt über den Befehl WinFocusSet() erfolgreich gesetzt wurde.

Neue Eigenschaft für das Objekt Notebook

Das Notebook-Objekt ist um die Eigenschaft Flags erweitert worden.

Ist in der Eigenschaft die Ausprägung _WinFlagNbFocusFirst gesetzt, wird beim Wechsel einer NotebookPage (zum Beispiel durch Aktivierung mit der Maus oder Setzen der Eigenschaft Current) immer das erste untergeordnete Objekt der Seite fokussiert, anstelle des zuvor fokussierten Objektes.

Die Eigenschaft kann nur prozedural gesetzt werden.

Neuer Befehl VarName()

Der Befehl liefert den Namen des in (int1) übergebenen globalen Datenbereiches zurück. Im Namen ist der jeweilige Prozedurname enthalten.

Wird in der Prozedur "Def.Application" der globale Datenbereich "Common" definiert, liefert der Befehl "Def.Application:Common" zurück.

Beispiel:

// Der globale Datenbereich 'Common' wird angelegt
tVar # VarAllocate(Common);

// Name ermitteln
tName # VarName(tVar);

Geänderter Befehl PrtJobClose()

Der Befehl liefert nun ein numerisches Ergebnis zurück :

  • _ErrOK: die Verarbeitung des Druckjobs war erfolgreich
  • _ErrPrtPaperFormat: das Papierformat des PrintDoc Objektes konnte auf der angegebenen PrintDevice nicht ausgegeben werden

Erweiterte Online-Hilfe

Der Bereich des Druckassistenten ist überarbeitet worden.

  • CONZEPT 16-Release 4.6.07 - 2003-06-10
info

Für den Betrieb der Version 4.6.07 wird der CONZEPT 16-Server ab der Version 1.8.06 benötigt.

info

Der CONZEPT 16-Client und -Server sind ab der Version 4.6.07 und 1.8.06 für das Betriebssystem Windows 2003 freigegeben.

Neue Objekte

  • Binäre Objekte

In der Datenbank können externe Dateien in binären Objekten gespeichert werden. Es existieren zwei Typen von binären Objekten: Verzeichnisse und Objekte. Eine externe Datei wird in ein Objekt eingelesen. Die Objekte werden in Verzeichnissen innerhalb der Datenbank organisiert.

Ein Verzeichnis verfügt über folgende Eigenschaften:

- **ID**

Identität des Verzeichnisses - Name Name des Verzeichnisses - FullName Name und Pfad des Verzeichnisses - Custom Benutzerdefinierte Daten

Ein Objekt verfügt über folgende Eigenschaften:

- **ID**

Identität des Objektes - Name Name des Objektes - FullName Name und Pfad des Objektes - Custom Benutzerdefinierte Daten - Created Erstellungszeitpunkt des Objektes - CreatedUser Benutzer, der das Objekt erstellt hat - Modified Zeitpunkt der letzten Änderung - ModifiedUser Benutzer, der das Objekt zuletzt geändert hat - TypeUser Benutzerdefinierte Typinformation - TypeMime MIME-Typ des Objektes - SizeDba Speicherverbrauch des Objektes in der Datenbank - SizeOrg Originalgröße des Objektes - Compression Kompressionsstufe - TimeExternal Zeitpunkt der letzten Änderung der externen Datei

In der Beispieldatenbank DLG46-07.CA1 befindet sich ein Beispiel, mit dem binäre Objekte importiert, exportiert und in der Datenbank verwaltet werden können. Das Beispiel ist so programmiert, das es ohne weitere Anpassungen in beliebige andere Datenbanken integriert werden kann.

  • Windowbar

Das Windowbar-Objekt kann in ein ToolbarDock-Objekt eingefügt werden. Innerhalb dieses Objektes können alle Objekte eingefügt werden, die auch in ein Fenster-Objekt eingefügt werden können.

Das Beispiel MDI in der Datenbank DLG46-07.CA1 ist um ein WindowBar-Objekt erweitert worden.

  • Systemdialog Schriftart

Mit dem Befehl WinOpen() mit dem Übergabeparameter _WinComFont kann ein Systemdialog zur Schriftauswahl angezeigt werden. Der Systemdialog verfügt über folgende Eigenschaften:

- Caption

Titelzeile des Dialoges - Flags Optionen des Dialoges und der auswählbaren Schriftarten - ColFg Farbe der Schrift - FontParent Der Dialog wird mit der Schriftart des Eltern-Objektes initialisiert - Font Ausgewählte Schriftart

Das Beispiel CommonDialog in der Datenbank DLG46-07.CA1 wurde um die Auswahl von Zeichensätzen erweitert.

Erweiterte Objekte

  • System

Das System-Objekt ist um Eigenschaften zu Laufzeitfehlern erweitert worden:

- ErrCode Fehlerwert des Laufzeitfehlers
- ErrLine Programmzeile des Laufzeitfehlers
- ErrProc Prozedurfunktion, in der der Fehler aufgetreten ist
- ErrSource Prozedurname der Include-Prozedur
- ErrText Fehlertext des Laufzeitfehlers
  • Toolbar

Mit der Eigenschaft ShowGrip kann bestimmt werden, ob der Ziehpunkt zum Verschieben der Toolbar angezeigt wird.

  • Erweiterte Tastaturkommandos in den Objekten DateEdit und Calendar

In diesen Objekten kann durch verschiedene Tastaturkommandos eine Änderung des Datums relativ zum eingetragenen Datum vorgenommen werden.

  • PrtBarcode

Das PrtBarcode-Objekt unterstützt jetzt auch folgende Barcode-Typen:

- **Code 39**

Der Code besteht aus Ziffern (0-9), Großbuchstaben (A-Z), den Sonderzeichen %, /, $ und dem Leerzeichen. Er kann in zwei Varianten verwendet werden:

- **Code39N** - ohne integrierter Prüfziffer
- **Code39C** - mit integrierter Prüfziffer

- **Code 128**

Der Code besteht aus den ASCII-Zeichen 0-127 und vier Funktionscodes. Die Zeichen 1-127 können direkt in der Eigenschaft Caption angegeben werden. Das ASCII-Zeichen 0 und die Funktionscodes werden wie folgt angegeben:

  • ASCII 0: -> StrChar(128)
  • Funktionscode 1: -> StrChar(193)
  • Funktionscode 2: -> StrChar(194)
  • Funktionscode 3: -> StrChar(195)
  • Funktionscode 4: -> StrChar(196)

Der Code kann in folgenden Varianten verwendet werden:

- **Code128B**
- **Code128C** - zwei Ziffern werden zusammen codiert, d. h. die

Anzahl der Zeichen muss gerade sein. - Code128X - Automatische Umschaltung zwischen Code128B und Code128C, um einen möglichst kurzen Code zu erhalten.

Durch die Angabe des entsprechenden Kürzels kann die Verwendung eines bestimmten Codes forciert werden. Das Kürzel wird vor den Zeichen des Codes angegeben: Code39N12AB

  • PrintDevice

Das Objekt ist um die Eigenschaften PageFormatName und BinSourceName erweitert worden.

In den Eigenschaften kann der Name des Papierformates bzw. der Name des Papierschachtes angegeben werden. Auf diese Weise können auch Papierformate bzw. -schächte angegeben werden, die ausschließlich bei diesem Drucker definiert sind. Die Namen können mit dem Befehl PrtInfoStr() ermittelt werden.

Die Namen können entweder vollständig oder mit Wildcards (* und ?) angegeben werden.

info

Das Setzten der Eigenschaft PageFormatName bzw. BinSourceName ändert den Inhalt der Eigenschaft PageFormat bzw. BinSource

  • Button

Das Objekt ist um die Eigenschaft JustifyView erweitert worden. Die Ausrichtung des Bildes bzw. des Textes der Schaltfläche kann damit angegeben werden.

Neue Befehle

  • Prozedurbefehle für dynamische Strukturen (Cte...-Prozedurbefehle)

    • CteOpen() legt eine dynamische Struktur (Liste oder Baum) im Arbeitsspeicher an.
    • CteInsert() fügt ein Element in eine Liste oder einen Baum ein.
    • CteRead() liest ein Element aus einer Liste oder einem Baum.
    • CteDelete() entfernt ein Element aus einer Liste oder einem Baum.
    • CteClear() entfernt alle Elemente aus einer Liste oder einem Baum.
    • CteInfo() ermittelt Informationen zu einem Element.
    • CteClose() entfernt eine Liste oder einen Baum aus dem Arbeitsspeicher.

In der Datenbank DLG46-07.CA1 befindet sich das Beispiel CteDataList, das die Verwendung von dynamischen Strukturen zur Sortierung von Zeilen eines DataList-Objektes zeigt.

  • Prozedurbefehle für binäre Objekte (Bin...-Prozedurbefehle)

    • BinDirOpen() Öffnet ein binäres Verzeichnis oder legt ein Verzeichnis an.
    • BinDirRead() Einträge in einem binären Verzeichnis lesen.
    • BinDirDelete() Löscht ein binäres Verzeichnis.
    • BinOpen() Öffnet ein binäres Objekt oder legt ein binäres Objekt an.
    • BinImport() Importiert ein binäres Objekt in die Datenbank.
    • BinExport() Exportiert ein binäres Objekt aus der Datenbank.
    • BinClose() Binäres Verzeichnis oder Objekt schließen.
    • BinCopy() Binäres Objekt kopieren.
    • BinMove() Binäres Objekt verschieben.
    • BinRename() Verzeichnis oder binäres Objekt umbenennen.
    • BinDelete() Binäres Objekt oder Inhalt eines binären Objektes löschen.
    • BinUpdate() Änderungen an binärem Verzeichnis oder Objekt speichern.
  • StrEncrypt()

Zeichenkette verschlüsseln.

  • StrDecrypt()

Zeichenkette entschlüsseln.

  • ErrCall()

Registriert eine Prozedur, die vor der Anzeige eines Laufzeitfehlers ausgeführt wird. Das >System-Objekt wurde um Informationen zu Laufzeitfehlern erweitert.

Erweiterte Befehle

  • Maximale Anzahl von Argumenten

Die maximale Anzahl von Argumenten einer Funktion ist von 24 auf 64 erhöht worden.

  • MailOpen()

Der Befehl MailOpen() unterstützt jetzt auch die optionale Authentifizierung beim Mailversand über SMTP. Sofern der verwendete Mailserver eine Authentifizierung erfordert, kann in (alpha5) der Benutzername (meist in der Form name@domain.tld) und in (alpha6) das Kennwort übergeben werden. Der Mailserver muss das SMTP-Kommando "AUTH" in Verbindung mit einer der Methoden "PLAIN", "LOGIN" oder "CRAM-MD5" unterstützen. Sofern der Server mehrere Methoden unterstützt, wird bevorzugt "CRAM-MD5" verwendet, gefolgt von "LOGIN".

Schlägt die Authentifizierung fehl, so liefert MailClose() das Ergebnis 38 zurück.

  • DbaKeyRebuild()

Wird Befehl DbaKeyRebuild() mit der Option _KeyOnlyEmpty durchgeführt und es ist kein leerer Schlüssel vorhanden, wird jetzt _rNoKey als Resultat zurückgegeben.

Erweiterte Eigenschaften

  • Caption

In der Caption der Objekte Picture, PrtPicture und PrtMetaPicture kann mit dem Präfix ">0" ein binäres Objekt ausgegeben werden.

Befindet sich das binäre Objekt in einer mit DbaConnect() verbundenen Datenbank, muss der Dateinummernkreis (">2", ">3" oder ">4") entsprechend angegeben werden.

  • DockSide

Die Eigenschaft wurde um eine neue Konstante _WinDockBottomTop erweitert. Das Setzen der Konstante bewirkt die Ausrichtung der Dock-Area an den unteren Bildschirmrand. Auf diese Weise ist es möglich, auch am unteren Bildschirmrand sowohl eine Statusbar als auch Toolbars zu platzieren.

  • Flags

Beim Applikations-Objekt kann mit dem Setzen des Flags _WinAppEditC16CharsOnly die Eingabe von Zeichen, die nicht in der textbasierten Oberfläche des CONZEPT 16-Clients dargestellt werden können, unterdrückt werden.

  • FmtBoolStyle

Es gibt nun 4 weitere Darstellungsmöglichkeiten beim Typ Bool in dem DataList- und Reclist-Objekt:

- \_WinFmtBoolCheckLight - dünnere Darstellung der Checkbox
- \_WinFmtBoolCheckXP - Windows XP Darstellung der Checkbox
- \_WinFmtBoolRadioLight - dünnere Darstellung der Radiobox
- \_WinFmtBoolRadioXP - Windows XP Darstellung der Radiobox

Erweiterungen im Designer

  • Undo und Redo

Änderungen an Oberflächen- und Druck-Objekten können über den Menüpunkt "Bearbeiten / Rückgängig" wieder rückgängig gemacht werden. Die letzte Aktion steht dabei in dem Menüpunkt. Die Anzahl der Schritte, die zurückgegangen werden können, werden in den Einstellungen im Bereich "Designer / Bearbeiten" eingestellt.

Sollte ein oder mehrere Schritte zu weit zurückgegangen worden sein, können über die Funktion "Bearbeiten / Wiederherstellen" die Objekte wieder in ihren vorhergehenden Zustand gebracht werden.

  • Datenstrukturinfo

In der Datenstrukturinfo wird bei untergeordneten Dateien der Name der entsprechenden Hauptdatei in eckigen Klammern angegeben.

Bei Verknüpfungen wird die Zieldatei und der Verknüpfungsschlüssel im Tooltip angegeben.

Erweiterung des OEM-Kits

Die in einer Datenbank gespeicherten binären Objekte können über das OEM-Kit in eine Definitionsdatei geschrieben werden. Binäre Objekte können nur über Definitionsgruppen gesichert werden. Dazu gibt es in der Liste über die "Elemente der Definitionsgruppe" den neuen Eintrag "Binäre Objekte".

Wird der Eintrag ausgewählt und die Schaltfläche [Bearbeiten] angeklickt, öffnet sich ein Dialog mit folgenden Auswahlmöglichkeiten:

  • Sichern - Alle binären Objekte werden aus der Quelldatenbank gesichert.
  • Update - In der Zieldatenbank vorhandene binäre Objekte werden aktualisiert, nicht vorhandene Objekte werden angelegt.
  • Auswahl - Über die Schaltfläche [Auswahl] können Verzeichnisse zur Sicherung und Aktualisierung ausgewählt werden. Es können nur ganze Verzeichnisse gesichert bzw. eingespielt werden.

Die Punkte "Update" und "Auswahl" stehen nur dann zur Verfügung, wenn "Sichern" aktiviert ist.

Wird die Schaltfläche [Auswahl...] angeklickt, erscheint ein weiterer Dialog, in dem die Verzeichnisse der binären Objekte für das Update ausgewählt werden. Der aktuelle Pfad wird oben in dem Dialog dargestellt. In einer Liste werden alle Verzeichnisse dieses Pfades angezeigt. Mit der Maus oder den Cursortasten kann ein Verzeichnis ausgewählt werden. Mit <CR> wird in das Verzeichnis gewechselt. Der neue Pfadname und die Verzeichnisse des Pfades werden angezeigt. In das übergeordnete Verzeichnis kann mit der Taste <Backspace> oder der Schaltfläche mit dem Pfeil nach oben gewechselt werden.

Ausgewählte Verzeichnisse können mit der Schaltfläche [+] oder der Taste <+> zum Sichern und mit der Schaltfläche [C] oder der Taste <C> zum Leeren ausgewählt werden. Die Auswahl kann mit der Schaltfläche [-] bzw. der Taste <-> entfernt werden.

Mit der Auswahl eines Verzeichnisses wird die gesamte darunter liegende Struktur (Unterverzeichnisse und deren Inhalte) gesichert, geleert oder aktualisiert.

info

Binäre Objekte werden standardmäßig nicht für die Sicherung markiert. Beim Sichern der Definitionsgruppen werden Einstellungen im Bereich der binären Objekte nicht mitgesichert.

  • CONZEPT 16-Release 4.6.06 - 2003-04-09
info

Die Konstante _WinDialogSystem wird beim Befehl WinDialogBox() nicht mehr benötigt, da keine Ereignisse mehr ausgelöst werden. Prozeduren, die diese Konstante verwenden, können nicht mehr übersetzt werden. Die Konstante kann in diesen Prozeduren einfach entfernt werden, ohne dass sich Änderungen ergeben.

Neue Prozedurbefehle

  • OemLoad() Liest eine Datenbankdefinition ein.
  • OemSave() Erstellt eine Datenbankdefinition.
  • DbaKeyRebuild() Reorganisation von Schlüsseln.
  • RecBufCompareFld() Vergleicht den Inhalt eines Feldes aus einem Datensatzpuffer mit dem Inhalt des entsprechenden Feldes in der Datenstruktur.

Erweiterte Prozedurbefehle

  • StrCnv() wurde um folgende Konvertierungsoptionen erweitert:
    • _StrNameNoDouble
    • _StrNameNoFirst
    • _StrNameReOrder
  • Bei den Fld...() Befehlen kann im ersten Argument auch der Deskriptor eines Datensatzpuffers angegeben werden.
  • Mit dem Befehl RecInfo() kann die RecID aus einem Datensatz-Puffer ermittelt und die RecID einer Datei oder eines Datensatz-Puffers verändert werden. Bei einer Veränderung der RecID muss beachtet werden, dass sich dadurch die Identität des Datensatzes ändert.
  • Der Befehl Call() kann einen Rückgabewert zurückgeben, vorausgesetzt die aufgerufene Funktion oder Prozedur gibt einen Wert zurück. Dieser Rückgabewert kann in Ausdrücken verwendet werden.
  • Der Befehl DbaConnect() berücksichtigt eine limitierte Datenstruktur, sofern sie beim entsprechenden Benutzer definiert ist. Ist für den Benutzer keine limitierte Datenstruktur aufgebaut, wird die vollständige Struktur geladen.
  • Um zu verhindern, dass eine DialogBox von einem anderen Fenster verdeckt wird, kann die Option _WinDialogAlwaysOnTop bei dem Befehl WinDialogBox() angegeben werden. Die Option _WinDialogSystem entfällt, da die DialogBox keine Ereignisse mehr auslöst.

Neues Objekt

  • _Sys Über das Systemobjekt lassen sich folgende Eigenschaften auslesen bzw. verändern:
    • ProcCurrent Name der aktuellen Prozedur (nur lesen)
    • ProcCurrentFull Name der aktuellen Prozedur und Funktion (nur lesen)
    • ProcCurrentSub Name der aktuellen Funktion (nur lesen)
    • PriorityIdle Priorität des CONZEPT 16-Client-Prozesses herabsetzen
    • TempPath Ermitteln des Temporärverzeichnisses des Betriebssystems (nur lesen)

Änderungen in bestehenden Objekten

  • DateEdit- / TimeEdit-Objekt

Beim DateEdit-Objekt (auch im Strict-Modus) und TimeEdit-Objekt wird beim Erhalten des Eingabefokus (über die Tastatur) der gesamte Objekt-Inhalt selektiert, so dass der Inhalt direkt durch Tastatureingabe überschrieben werden kann.

Das DateEdit-Objekt unterstützt ein neues Eingabeformat. Die Konstante _WinFmtDateDDMM kann nur dann der Eigenschaft FormatDate.htm">FormatDate zugewiesen werden, wenn die Eigenschaft InputCheck.htm">InputCheck auf _WinInpCheckLeave steht.

Das Datum muss nicht mehr vollständig (Tag, Monat und Jahr) angegeben werden. Das Datum wird aus den Eigenschaften DefaultDate und DateWindow ergänzt. Auf diese Weise ist eine Schnelleingabe möglich.

  • RecNavigator

Bei diesem Objekt wird das Ereignis EvtMouseItem unterstützt. Im Argument aHitTest wird übergeben, welcher Button auf dem RecNavigator gedrückt worden ist.

Bei Leseoperationen wird das Ereignis nach der Datensatzoperation und vor der Übertragung der Felder in die Objekte ausgelöst. Der Rückgabewert des Ereignisses wird nicht ausgewertet.

Bei Schreiboperationen wird das Ereignis vor der Datensatzoperation ausgelöst. Die Schreiboperation kann mit dem Rückgabewert false verhindert werden.

  • PrintJob

Das Objekt wurde um die Eigenschaft CurrentInt erweitert. Mit dieser Eigenschaft kann nun gesteuert werden, welche Seite im Preview-Dialog direkt angezeigt wird.

  • Erweiterung des Dialoges _WinComPrint

Folgende Eigenschaften wurden dem Objekt hinzugefügt:

- \_WinPropFlags

Die Eigenschaft unterstützt folgende Ausprägungen:

  • _WinComPrintPageAll: Alle Seiten drucken

  • _WinComPrintPageRange: Seitenbereich drucken

  • _WinComPrintPageCur: Aktuelle Seite drucken

  • _WinComPrintDisablePageRange: Seitenauswahl deaktivieren

  • _WinComPrintDisablePageCur: "Aktuelle Seite drucken" deaktivieren

    • PageFrom und PageTo In diesen Eigenschaften kann der Seitenbereich, der gedruckt werden soll, vorbelegt werden.
  • Bei Toolbar-Buttons steht nun auch die Eigenschaft JustifyView zur Verfügung.

  • Beim DataList-Objekt werden nun die Feldtypen _TypeByte und _TypeWord als Spaltentypen unterstützt. Gleichzeitig ist es möglich auch innerhalb der ganzzahligen Typen die Funktionen WinLstCellGet() und WinLstCellSet() aufzurufen, d. h. für eine Spalte vom _TypeInt können auch Byte Variablen übergeben werden, so lange der Inhalt im zulässigen Werte-Bereich liegt.

  • In Notebook-Objekten kann nun auch die Tastenkombination <Strg>+<Tab> und <Strg>+<Shift>+<Tab> verwendet werden, um zur nächsten bzw. vorhergehenden Notebook-Seite zu gelangen. Dies funktioniert auch dann, wenn ein untergeordnetes Objekt der Notebook-Seite gerade den Tastaturfokus besitzt.

info

Die Benutzung der neuen Tastenkombinationen ist auch im Designer möglich. Die einzige Ausnahme ist jedoch die Eigenschafts-Liste. Dort wird <Strg>+<Tab> und <Strg>+<Shift>+<Tab> dazu verwendet, um das nächste bzw. vorhergehende Objekt des aktuellen Frame- oder PrintForm-Objektes zu fokussieren.

Änderungen im Designer - Bearbeitung des PrintDocRecord-Objektes

  • Zeilen duplizieren

Dieser Befehl steht im Kontextmenü zur Verfügung, wenn alle Zellen einer oder mehrerer Zeilen eines PrintDocRecord-Objektes selektiert sind. Wird der Befehl ausgeführt, wird eine Kopie der selektierten Zeile unter die selektierte Zeile eingefügt (bei mehreren Zeilen: unter die am weitesten unten liegende Zeile). Der Zellinhalt (ein evtl. vorhandenes PrtTblCellText-Objekt) wird ebenfalls mit jeder Zelle kopiert.

  • Spalten duplizieren

Dieser Befehl steht im Kontextmenü zur Verfügung, wenn alle Zellen einer oder mehrerer Spalten eines PrintDocRecord-Objektes selektiert sind. Wird der Befehl ausgeführt, wird eine Kopie der selektierten Spalte rechts neben die selektierte Spalte eingefügt (bei mehreren Spalten: rechts neben die am weitesten rechts liegende Spalte). Der Zellinhalt (ein evtl. vorhandenes PrtTblCellText-Objekt) wird ebenfalls mit jeder Zelle kopiert.

  • Bereich duplizieren

analog zu "Zeilen duplizieren" werden alle Zeilen des Bereiches kopiert.

  • Spalten teilen

Der Befehl steht unter den gleichen Bedingungen, wie "Spalten duplizieren" zur Verfügung. Die Ausführung des Befehls bewirkt das Einfügen neuer Zellen, die jeweils die halbe Breite der selektierten Zellen besitzen.

  • Mehrere Zelltext-Objekte einfügen

Zum Einfügen mehrerer Zelltext-Objekte "auf einen Schlag" kann nun wie folgt vorgegangen werden:

1. Selektieren der gewünschten Zellen.
2. Den entsprechenden Button in der Objektpalette drücken.

Es wird nun automatisch für jede selektierte Zelle ein PrtTblCellText-Objekt eingefügt. Zellen, die bereits ein entsprechendes Objekt enthalten werden dabei übersprungen.

info

Zur besseren Hervorhebung wird der Selektionsrahmen, wenn Zeilen oder Spalten selektiert sind, blau dargestellt. Ist ein Bereich selektiert, wird der Selektionsrahmen grau dargestellt.

Erweiterungen im Debugger

Im Variablenbereich des Debuggers gibt es eine neue Notizbuchseite mit Systemvariablen.

  • Error entspricht dem Befehl ErrGet() und liefert den globalen Fehlerwert zurück.
  • Memory gibt den Speicherverbrauch des gesamten Clients in KB an und dient als Orientierungshilfe zur Fehlersuche bei fehlender Freigabe von Satzpuffern, Textpuffern oder Variableninstanzen.

Diese beiden Systemvariablen können nur ausgelesen, aber nicht verändert werden. Die automatische Variablenüberwachung kann bei diesen Variablen nicht aktiviert werden.

Starten des Clients

Während eines Rollbacks beim Öffnen einer Datenbank wird im Splashscreen nun der Fortschritt durch Punkte symbolisiert.

  • CONZEPT 16-Release 4.6.05 - 2003-03-11

Erweiterung des Konvertierungs-Assistenten

Der Konvertierungs-Assistent kann jetzt alle Masken, Zugriffslisten und Listenformate in einem Durchlauf auslagern. Dazu steht im CONZEPT 16-OEM-Kit im Menü "Dateien" der Menüpunkt "Export für Designer..." zur Verfügung. Nach dem Starten des Exportes erfolgt nochmal eine Abfrage, ob der Export gestartet werden soll. Nach dem Bestätigen mit der Schaltfläche [OK] wird im Verzeichnis des Clients ein weiteres Verzeichnis mit dem Namen der Datenbank angelegt. In diesem Verzeichnis wird für jede Datei in der Datenbank ein weiteres Verzeichnis mit der Nummer und dem Namen der Datei als Verzeichnisname angelegt. Die Masken, Zugriffslisten und Listenformatelemente werden wiederum in unterschiedlichen Verzeichnissen (MSK, RLS und LFM) abgelegt.

Enthält der Name eines Datenbankelementes die Zeichen "?", "*", "<", ">", ",", "/" oder "\, werden diese Zeichen in "_" umgewandelt.

Erstellte Verzeichnisstruktur:

  • Name der Datenbank
    • Nummer und Name der Datei
    • IFM
    • Nummer und Name der Infomaske
    • ...
    • LFM
    • Name des Listenformates und Nummer des Listenelementes
    • ...
    • MSK
    • Nummer und Name des Teildatensatzes
    • ...
    • RLS
    • Name der Zugriffsliste
    • ...
    • ...
info

Besteht das Verzeichnis für diese Datenbank bereits, findet kein Export statt. Das Verzeichnis muss dann umbenannt oder gelöscht werden.

Die einzelnen Dateien können im Designer über den Menüpunkt "Datei / Importieren..." und der Auswahl "Resource" importiert werden.

Erweiterung des TextEdit-Objektes

Das TextEdit-Objekt wurde um die Eigenschaft FormatWrap ergänzt. Diese kann nur gesetzt werden, wenn ebenfalls die Eigenschaft AutoWrap gesetzt ist.

Ist während der Laufzeit die Eigenschaft DbTextBuf auf einen gültigen Deskriptor eines internen Textes gesetzt, hat "FormatWrap" bei Anwendung des WinUpdate-Befehls folgende Funktionen:

  1. $TextEdit->WinUpdate(_WinUpdObj2Fld)

Beim Übertragen des Textes in die Datenbank werden im Text dort Formatierungszeichen (dezimal 31) eingefügt, wo dieser am rechten Rand des Eingabeobjektes umgebrochen wurde.

  1. $TextEdit->WinUpdate(_WinUpdateFld2Obj)

Beim Übertragen des Textes aus der Datenbank werden evtl. vorhandene Formatierungszeichen entfernt.

Standardmäßig ist "FormatWrap" zurückgesetzt, so dass keine Formatierungszeichen eingefügt oder entfernt werden.

Bei der Anzeige von internen Texten können auch Texte, die in der Text basierten Oberfläche geschrieben wurden, angezeigt werden, wenn in der Eigenschaft Font ein CONZEPT 16 Zeichensatz (C16 Courier oder C16 Terminal) angegeben wird. Es werden alle Zeichen (Linienzeichen, Sonderzeichen usw.) korrekt dargestellt.

Farbliche Änderungen bei fehlerhaften Eingaben

Bei den Eingabeobjekten IntEdit und FloatEdit kann durch die Eigenschaften ColErrRangeFg und ColErrRangeBkg eine farbliche Hervorhebung des Eingabefeldes erfolgen, wenn der Inhalt den zulässigen Bereich unter- oder überschreitet.

Der zulässige Bereich ist durch die Eigenschaften MinInt und MaxInt bzw. MinFloat und MaxFloat definiert. Werte außerhalb des Bereiches werden in der Vordergrundfarbe ColErrRangeFg und in der Hintergrundfarbe ColErrRangeBkg hervorgehoben. Der Farbwechsel erfolgt sofort bei der Eingabe einer Zahl außerhalb des Wertebereiches.

Wird die Eigenschaft auf den Wert _WinColUndefined gesetzt, findet keine farbliche Hervorhebung bei der entsprechenden Eigenschaft statt.

info

Bei der Neuanlage eines IntEdit- oder FloatEdit-Objektes im Designer (Objektpalette) wird ColErrRangeFg auf _WinColLightRed gesetzt.

Erweiterung des Application-Objektes

Das Application-Objekt wurde um die Eigenschaft Flags erweitert. In dieser Eigenschaft können globale Zustände definiert werden. Folgende Flags sind zur Zeit erlaubt (auch Kombinationen):

  • _WinAppTabNoScrollSelect

Diese Konstante wirkt sich unmittelbar auf alle Notebook-Objekte aus, deren Eigenschaft StyleRow auf _WinStyleRowScroll gesetzt ist.

Das Setzen der Konstante verhindert, dass beim Betätigen der Scroll-Buttons im Notebook-Objekt, der hereingescrollte Registerreiter selektiert wird.

  • _WinAppEditTextCenterVert

Ist diese Konstante vor dem Laden eines Dialoges (z. B. durch WinDialog()) gesetzt, wirkt sie sich auf folgende Eingabe-Objekte im Dialog aus:

- Edit
- IntEdit
- FloatEdit
- DateEdit
- TimeEdit

Das Setzen der Konstante bewirkt bei den beschriebenen Objekten eine vertikale Zentrierung des Textes, wenn das betroffene Objekt nicht den Tastaturfokus besitzt. Die Zentrierung erfolgt jedoch nur dann, wenn die Eigenschaft JustifyVert des Eingabeobjektes auf dem Default-Wert (_WinJustTop) steht. Das Setzen der Konstante bewirkt somit das Überschreiben der Eigenschaft JustifyVert (durch die globale Einstellung) mit dem Wert _WinJustCenter.

Die Einstellungen in dem Application-Objekt bleiben bis zum Ende der Applikation erhalten. Werden die Einstellungen in einer Prozedur geändert, die aus dem Designer über den Menüpunkt "Datei / Testen" aufgerufen werden, bleiben sie bis zum Ende der Prozedur erhalten.

Konvertierung von Variablen

  • Umwandeln in Zeichenketten mit fester Länge

Die Befehle CnvAF() und CnvAI() sind um einen weiteren optionalen Parameter erweitert worden. Mit diesem kann die Anzahl der Vorkommastellen definiert werden, auf die die Alpha-Variable formatiert wird. Dieser Modus kann nicht kombiniert werden mit _FmtNumCurrency oder _FmtNumCurrencyIntl. Die Länge des zurückgelieferten Alpha-Wertes ergibt sich bei CnvAF() aus Vorkommastellen (ggf. + Tausendertrennzeichen) + Nachkommastellen + 1 (Dezimaltrennzeichen) und bei CnvAI() aus der Anzahl der Vorkommastellen (ggf. + Tausendertrennzeichen). Kann die übergebene Zahl nicht dargestellt werden, weil der Platz nicht ausreicht, werden dementsprechend so viele * eingefügt. Die Zeichenkette wird von vorne mit Leerzeichen aufgefüllt.

CnvAF(1000.0,0,0,2,3)  => '******'
CnvAF(3.14159,0,0,2,3) => ' 3,14'
  • Umwandeln mit führenden Nullen

In Verbindung mit der neuen Option _FmtNumLeadZero (2.Parameter) wird die Zeichenkette mit Nullen anstelle von Leerzeichen aufgefüllt.

CnvAF(3.14159,_FmtNumLeadZero,0,2,3) => 003,14
  • Hexadezimale Darstellung

Mit der neuen Option _FmtNumHex erfolgt bei den Befehlen CnvAI() und CnvIA() die Konvertierung in bzw. von Hexadezimalzahlen. Dabei können ebenfalls feste Längen und führende Nullen angegeben werden.

CnvAI(65536,_FmtNumLeadZero | _FmtNumHex,0,5) => '0ffff'
cnvAI( -255,_FmtNumHex,0,8) => 'ffffff01'
cnvAI( -255,_FmtNumHex,0,3) => '***'
CnvIA( 'FF',_FmtNumHex) => 255
info

Negative Zahlen werden bei der Verwendung der Option _FmtNumHex immer als int angesehen, somit sind 8 Stellen notwendig.

Anzahl der Seiten in einem Druck-Job ermitteln

Mit der Option _PrtJobPageCount kann beim Befehl PrtInfo() die Anzahl der gedruckten Seiten in einem Printjob ermittelt werden.

Schließen von Prozeduren im Prozedur-Editor

Im Prozedur-Editor können über den Menüpunkt "Alle schließen" alle geöffneten Prozeduren geschlossen werden. Für jede Prozedur wird geprüft, ob sie bereits gespeichert wurde. Gegebenenfalls erfolgt eine entsprechende Abfrage vor dem Schließen der Prozedur.

In der Werkzeugleiste wurde eine Schaltfläche zum Schließen der aktuellen Prozedur integriert.

  • CONZEPT 16-Release 4.6.04 - 2003-02-26

Prozedur-Assistent

Der Prozedur-Assistent dient zur Verwaltung bestehender Prozeduren und stellt folgende Suchfunktionen zur Verfügung:

  • Suche nach noch zu übersetzenden Prozeduren Es wird eine Liste aller noch zu übersetzenden Prozeduren erzeugt, dabei werden folgende Bedingungen überprüft:
    • Der Prozedurcode ist älter als der Quelltext, d. h. die Prozedur wurde nach Änderung gespeichert aber noch nicht übersetzt.
    • Eine Prozedur bindet über die Include-Anweisung (@I:<name>) eine andere Prozedur ein und die eingebundene Prozedur wurde nach dem letzten Übersetzen der Hauptprozedur geändert.
    • Eine Prozedur ruft die Funktion einer anderen Prozedur auf (über <Prozedurname>:<Funktionsname>) und die Prozedur der aufgerufenen Funktion wurde nach dem letzten Übersetzen der aufrufenden Prozedur geändert.
  • Suche nach fehlerhaften Prozeduren Es wird eine Liste aller Prozeduren erzeugt, die aufgrund eines Fehlers nicht übersetzt werden können.
  • Suchen nach Prozeduren die einen vorgegebenen Suchtext beinhalten Es wird eine Liste aller Prozeduren erzeugt, die den gesuchten Text beinhalten.
  • Liste aller Prozeduren der Datenbank Es wird eine Liste erstellt, die alle Prozeduren beinhaltet.
  • A- Prozeduren können ebenfalls im Prozedur-Editor des Designers übersetzt werden.

Eigenschaft Custom

Druckformular-Objekte und das PrtJobPreview-Objekt wurden um die Eigenschaft "Custom" erweitert.

Erweiterung des PrintJob-Objektes

Für die Ausgabe auf den Acrobat PDF-Writer stehen folgende Eigenschaften zur Verfügung:

  • PdfAuthor
  • PdfCreator
  • PdfFileName
  • PdfTitle

Funktion DbaConnect()

Filter können nun auch mit Datenbanken genutzt werden, die mit DbaConnect() geöffnet worden sind.

Option _WinColorMonoGrayed

Ist der Zustand eines Bildes (Button, Menüeintrag) deaktiv, wird automatisch aus dem farbigen Bild ein angepasstes Graustufenbild erzeugt. Voraussetzung ist, das sich die Bildschirmauflösung im Hi- oder Truecolor Modus befindet.
Durch das Setzen der Ausprägung _WinColorMonoGrayed wird das Bild wie bisher, d. h. ohne Graustufen erzeugt.

Eigenschaft JustifyVert

Die Eingabe-Objekte (außer TextEdit und ColorEdit) verfügen nun über die Eigenschaft "TextJustifyVert". Ist diese Eigenschaft auf "_WinJustCenter" oder "_WinJustBottom" gesetzt, erfolgt eine entsprechende Ausrichtung des Textes, sofern das Eingabeobjekt nicht den Tastaturfokus besitzt. Ist "_WinJustTop" gesetzt, (standard), erfolgt die Ausgabe wie bisher.

Texteingabedialog für Eigenschaft "Custom"

Ein Doppelklick auf die Eigenschaft "Custom" öffnet einen Texteingabedialog, über den der Inhalt der Eigenschaft editiert werden kann.

  • CONZEPT 16-Release 4.6.03 - 2003-01-31

Konvertierung von bestehenden Listenformaten

Der Konvertierungsassistent wurde um Funktionen zur Konvertierung von Listenformaten erweitert. Über den Menüpunkt "Parameter / Listenformate..." werden die Listenformate einer Datei aufgerufen. In der angezeigten Liste wird ein Listenformat ausgewählt und die Schaltfläche [Elemente] angeklickt. Nach der Auswahl eines Elementes kann dieses über den Menüpunkt "Bearbeiten / Exportieren" ausgelagert werden.

Bei jedem Export wird die Datei C16.EXP in das Arbeitsverzeichnis des Clients geschrieben. Erfolgen zwei Exporte hintereinander, überschreibt der zweite Export den ersten. Zu empfehlen ist hier das Arbeiten mit zwei Clients. Der eine Client exportiert die Elemente eines Listenformates. Der zweite Client hat den Designer geöffnet und importiert die entsprechenden Elemente. Der Benutzer arbeitet im Wechsel mit beiden Clients.

Der Import erfolgt im Designer über den Menüpunkt "Datei / Importieren...". Im Bereich "Resource" muss die Datei C16.EXP aus dem Arbeitsverzeichnis des Clients ausgewählt werden. Es wird dann ein PrintForm-Objekt generiert, der dem Element entspricht.

Sind im Element Texte vorhanden, die aus mindestens zwei "-", "-" (Zeichen 196), "·" (Zeichen 250) oder "=" bestehen, werden diese Texte in Divider-Objekte umgewandelt. Bei der Umwandlung von "=" wird ein breiterer Divider erzeugt.

Die PrintForm-Objekte müssen noch in der Datenbank gespeichert werden.

Erweiterung der Befehle PrtAdd() und PrtAddByName()

Die Prozedur-Befehle berücksichtigen ab sofort die FontParent-Eigenschaft des zu übertragenden PrintForm-Objektes. Ist die Eigenschaft des PrintForm-Objektes "true", so wird für die untergeordneten Objekte der PrintForm, deren Eigenschaft FontParent auf "true" steht, der Font der PrintForm verwendet, ansonsten wird für diese Objekte der Font des PrintDocument-Objektes (des Druckjobs) verwendet.

  • CONZEPT 16-Release 4.6.02 - 2003-01-21

Unterstützung bei der Konvertierung von Masken und Zugriffslisten in Dialoge

Um aus einer bestehenden Maske Felder, Texte und Buttons in einen Dialog zu übernehmen, muss nach dem Starten des CONZEPT 16-Clients die Konfiguration (Menü "Konfiguration / Datei konfigurieren...") aufgerufen werden. Nach der Auswahl der Datei und Drücken der Schaltfläche [Teildatensätze/Masken...] werden die Teildatensätze der Datei angezeigt. Hier wird der entsprechende Teildatensatz ausgewählt und die Schaltfläche [Maske...] gedrückt.

Jetzt kann über den Menüpunkt "Bearbeiten / Exportieren..." ein Dialog zum Exportieren aufgerufen werden. In diesem Dialog kann ein Bereich von Feldern und Texten ausgewählt und exportiert werden.

Die Positionen der Elemente bleiben dabei erhalten. In dem Dialog kann über die Option "Position relativ zum Rahmen" bestimmt werden, ob die Elemente relativ zur linken oberen Ecke der Maske oder des Rahmens positioniert werden.

Die Vorgehensweise beim Umwandeln von Zugriffslisten entspricht der Vorgehensweise bei Masken. Zunächst wird über den Menüpunkt "Parameter / Zugriffslisten..." die Auswahl der Zugriffslisten einer Datei aufgerufen. Hier wird die zu exportierende Liste ausgewählt und mit der Schaltfläche [Bearbeiten...] angezeigt. Mit dem Menüpunkt "Bearbeiten / Exportieren" wird der Export gestartet. Es werden alle Spalten der ersten Zeile der Zugriffsliste exportiert.

Bei jedem Export wird die Datei C16.EXP in das Arbeitsverzeichnis des Clients geschrieben. Erfolgen zwei Exporte hintereinander, überschreibt der zweite Export den ersten. Zu empfehlen ist hier das Arbeiten mit zwei Clients. Der eine Client exportiert aus der textbasierten Oberfläche Masken und Zugriffslisten. Der zweite Client hat den Designer geöffnet und importiert die entsprechenden Elemente. Der Benutzer arbeitet im Wechsel mit beiden Clients.

Der Import der Masken und der Zugriffslisten erfolgt im Designer über den Menüpunkt "Datei / Importieren...". Im Bereich "Resource" muss die Datei C16.EXP aus dem Arbeitsverzeichnis des Clients ausgewählt werden. Es wird dann ein Dialog generiert, der der Maske entspricht. Von der Maske können alle Felder, Feldtitel, Schaltflächen und Texte übernommen werden.

Die Eingabe-Objekte werden je nach Einstellung im Designer mit oder ohne Eingabehilfen erzeugt. Die Einstellung kann durch Aufruf des Menüpunktes "Datei / Einstellungen..." im Bereich "Drag and Drop" durch die Option "Eingabehilfe bei typgebundenen Objekten aktivieren" verändert werden.

Erweiterung des OEM-Kits

Über das OEM-Kit können jetzt auch Druckformen und Metagrafiken gesichert und eingelesen werden. In diesem Zuge wurde das Erstellen von Gruppen überarbeitet. Die einzelnen Elemente einer Sicherungsgruppe können jetzt über eine Liste ausgewählt und entsprechend verändert werden.

Nach der Auswahl eines Elementes kann dieses über die Schaltfläche [Bearbeiten...] verändert werden. In dem anschließenden Dialog können die Aktionen "Sichern", "Leeren", "Update", "Auswahl" und "Text" aktiviert werden. Nicht bei allen Elementen stehen alle Möglichkeiten zur Verfügung.

Ist die Checkbox "Auswahl" aktiviert, kann über die Schaltfläche [Auswahl...] die Objekte ausgewählt werden, die gesichert werden sollen.

WinLstEdit()

Bei Verwendung einer DataList ist folgendes zu beachten:
Standardmäßig wird nach Übernahme eines Eintrages aus der Liste im Edit-Objekt verblieben. Soll das Edit-Objekt verlassen und damit die Ereignisse EvtLstEditCommit und EvtLstEditFinished ausgelöst werden, muss in dem Ereignis EvtLstEditStart die Eigenschaft LstFlags des DataListPopup-Objektes auf _WinLstEditClose gesetzt werden.

In dem Ereignis EvtLstEditFinished kann über die Konstante _WinKeySelect ermittelt werden, ob die Übernahme eines Eintrags aus der DataList zum Beenden geführt hat.

Bearbeitung von PrintForm-Objekten

Die Größe des PrintForm-Objektes passt sich beim Einfügen von Objekten automatisch an die benötigte Größe an. Um nicht bedruckte Abstände zwischen mehreren Printformen zu erreichen, kann die Höhe und die Breite des Objektes zusätzlich vergrößert werden.

Beim Löschen von Objekten bleibt die Größe allerdings erhalten. Durch den Menüpunkt "Formgröße reduzieren" im Kontextmenü kann die Größe des PrintForm-Objektes auf die minimale Größe gesetzt werden. Die Größe kann ebenfalls durch Verschieben der gestrichelten blauen Linie erfolgen.

Zusätzliche Bilder in der Eigenschaft ImageTile

Die neuen Bilder können über folgende Konstanten angesprochen werden:

  • _WinImgZoomPlus
  • _WinImgZoomMinus
  • _WinImgZoomFitPage
  • _WinImgZoomFitPageWidth
  • _WinImgPageFlip

Ändern von Objekten der Druckvorschau über Namen

Die von dem Befehl PrtJobClose() erzeugte Druckvorschau beinhaltet eine Reihe von Objekten, die über ihre Namen angesprochen werden können. Die Zuordnung der Namen zu den einzelnen Objekten befindet sich hier.

Durch das Setzen der Eigenschaften der Objekte kann die Druckvorschau individuell angepasst werden.

In der Druckvorschau kann der nicht bedruckbare Bereich auf dem Papier angezeigt werden. Dazu wird in der Eigenschaft ColBkgOffPrint des Druckvorschau-Objektes eine Farbe angegeben. Soll dieser Bereich nicht angezeigt werden, muss die Farbe _WinColTransparent zugewiesen werden.

Erweiterung der Befehle PrtAdd() und PrtAddByName()

Die Befehle PrtAdd() und PrtAddByName() sind um die Druckposition des zu druckenden PrintForm-Objektes erweitert worden.

Erweiterung des Objektes DateEdit

Das DateEdit-Objekt ist um die Eigenschaft DefaultDate erweitert worden.

Neue Konstante _WinKeyMask

Über die neue Konstante _WinKeyMask kann bei einer Tastenkombination aus <Shift>+Taste oder <Ctrl>+Taste die gedrückte Taste direkt ermittelt werden.

Erweiterung des Info-Dialoges

Im Info-Dialog des Designers wird jetzt unter anderem die Anzahl der aktuell in der Datenbank eingeloggten Benutzer angezeigt.

  • CONZEPT 16-Release 4.6.01 - 2003-01-09

Geänderte Konstanten

Folgende Konstanten wurden umbenannt:

  • _PrtTypeDoc: _PrtTypePrintDoc
  • _PrtTypeForm: _PrtTypePrintForm
  • _PrtTypeDocRecord: _PrtTypePrintDocRecord
  • _PrtZoomPage: _PrtPageZoomPage
  • _PrtZoomPageAll: _PrtPageZoomPageAll
  • _PrtZoomPageWidth: _PrtPageZoomPageWidth
  • _PrtZoomPageWidthAll: _PrtPageZoomPageWidthAll
  • _PrtZoomUser: _PrtPageZoomUser
info

Durch die Änderung der Konstanten wird das Anpassen und Neu-Übersetzen der Prozeduren, die diese Konstanten verwenden, notwendig.

Neue Konstanten

Folgende Konstanten sind hinzugekommen:

  • Für die Eigenschaft HeightMode
  • _PrtHeightContent
  • _PrtHeightFix
  • Für die Eigenschaft PageFormat
  • _PrtPaperFormatUser
  • _PrtPaperFormatLetter
  • _PrtPaperFormatLetterSmall
  • _PrtPaperFormatTabloid
  • _PrtPaperFormatLedger
  • _PrtPaperFormatLegal
  • _PrtPaperFormatStatement
  • _PrtPaperFormatExecutive
  • _PrtPaperFormatA3
  • _PrtPaperFormatA4
  • _PrtPaperFormatA4Small
  • _PrtPaperFormatA5
  • _PrtPaperFormatB4
  • _PrtPaperFormatB5
  • _PrtPaperFormatFolio
  • _PrtPaperFormatQuarto
  • _PrtPaperFormat10x14
  • _PrtPaperFormat11x17
  • _PrtPaperFormatNote
  • _PrtPaperFormatEnv9
  • _PrtPaperFormatEnv10
  • _PrtPaperFormatEnv11
  • _PrtPaperFormatEnv12
  • _PrtPaperFormatEnv14
  • _PrtPaperFormatCSheet
  • _PrtPaperFormatEnvDL
  • _PrtPaperFormatEnvC5
  • _PrtPaperFormatEnvC3
  • _PrtPaperFormatEnvC4
  • _PrtPaperFormatEnvC6
  • _PrtPaperFormatEnvC65
  • _PrtPaperFormatEnvB4
  • _PrtPaperFormatEnvB5
  • _PrtPaperFormatEnvB6
  • _PrtPaperFormatEnvItaly
  • _PrtPaperFormatEnvMonarch
  • _PrtPaperFormatPersonal
  • _PrtPaperFormatFanfoldUS
  • _PrtPaperFormatFanfoldStdDE
  • _PrtPaperFormatFanfoldLglDE
  • Für die Eigenschaft StyleCaption
  • _PrtStyleCapNormal
  • _PrtStyleCapPageNo
  • _PrtStyleCapFnResult
  • Für die Eigenschaft FnMode
  • _PtxFnNone
  • _PtxFnCount
  • _PtxFnSum
  • _PtxFnRatio
  • Für den Befehl PrtJobOpen()
  • _PrtJobOpenVerbose

Neue Eigenschaften beim Objekt PrtJobPreview

Über die Eigenschaften ColBkgApp kann die Hintergrundfarbe gesetzt werden. Mit ZoomEffective wird der eingestellte Vergrößerungsfaktor ermittelt.

  • CONZEPT 16-Release 4.6.00 - 2002-12-17

Hinweise!

  • Zum Betrieb der Client-Version 4.6 wird der CONZEPT 16-Server ab Version 1.8.03 benötigt.\
  • Aus Gründen der Einheitlichkeit ist die Upgrade-Datei c16_cl46.win in jedem Fall zum Betreiben des Clients Release 4.6 erforderlich.

  • Neuer Bereich im Designer :
    • Der Druckassistent
  • Neue Druckformular-Objekte :
    • PrintForm
    • PrintDoc
    • PrintDocRecord
    • Printer
    • PrinterList
    • PrintJob
    • PrtText
    • PrtTblCellText
    • PrtPicture
    • PrtMetaPicture
    • PrtDivider
    • PrtGroupbox
    • PrtBarcode
    • PrtPage
    • PrtPageHeader
    • PrtPageFooter
    • PrtPageTable
    • PrtTblCell
    • PrtTblCommon
    • PrtTblAreaData
    • PrtTblAreaFtrData
    • PrtTblAreaFtrPage
    • PrtTblAreaFtrTbl
    • PrtTblAreaHdrData
    • PrtTblAreaHdrPage
    • PrtTblAreaHdrTbl
  • Neue Gruppe von Prozedurbefehlen:
    • Drucker-Anweisungen
  • Import und Export von Prozeduren aus dem Prozedur-Editor :
    • Importieren... / Exportieren... Über den Menüpunkt Datei Importieren bzw. Exportieren im Prozedur-Editor des Designers können Prozeduren importiert und exportiert werden. Die Prozeduren werden als *.prc Datei verlangt.
  • Erweiterung des Designer Import-Dialogs :
    • Import von Metafiles
  • Neue Gruppe bei den Einstellungen des Designers :
    • Tabellenerstellung
  • Neue Symbolleisten im Designer :
    • Symbolleisten
  • Neue Funktion bei der Änderung von Objekteigenschaften:
    • Bei der Erstellung von Objekten kann mit der Tabulator-Taste zum nächsten Objekt gewechselt werden. Dort kann anschließend die gleiche Eigenschaft geändert werden, ohne dass dieses Objekt nochmals explizit mit der Maus angeklickt werden muss.