ODBC Änderungen 5.6.00
ODBC Änderungen 5.6.00 Änderungen an der ODBC-Schnittstelle in der Version 5.6.00
64-Bit-Unterstützung
Der ODBC-Treiber steht in 32-Bit als auch in 64-Bit zur Verfügung. Unter 64-Bit-Systemen werden im Treibermanager nur die 64-Bit-Treiber angezeigt. Um den ODBC-Treibermanager für die 32-Bit-Treiber zu starten, muss aus dem Windows-Verzeichnis, aus dem Unterverzeichnis SysWoW64 das Programm OdbcAd32.exe gestartet werden.
32-Bit-Datenquellen stehen nur 32-Bit-Programmen und 64-Bit-Datenquellen nur 64-Bit-Programmen zur Verfügung.
Passdown Filter
Durch die so genannten Passdown Filter wird das SQL-Statement an den Datenbankserver gesendet und von diesem interpretiert und ausgewertet. Der ODBC-Treiber bekommt nur die betreffenden Datensätze zurück geliefert. Somit entsteht ein Geschwindigkeitsvorteil gegenüber dem alten Treiber, der alle Datensätze vom Server abgefragt und dann die Kriterien selbst überprüft hat.
SQL-Befehl WEEK
Der SQL-Befehl "WEEK" wurde angepasst, um der Funktionalität von gängigen Datenbanksystemen zu entsprechen. Um das alte Verhalten von "WEEK" zu erhalten, sollte "WEEK_ISO" verwendet werden.
INSERT / UPDATE mit zu langen Zeichenketten
Wird bei den SQL-Befehlen "INSERT" und "UPDATE" eine Zeichenkette angegeben, die länger als die definierte Feldlänge ist, wird ein Fehler zurückgegeben und der Datensatz nicht mehr eingefügt oder verändert.
Fehlermeldungen bei der Typkonvertierung
Fehlermeldungen bei der Typkonvertierung werden nun nicht mehr von OdbcExecute () oder OdbcExecuteDirect () zurückgegeben. Statt dessen wird bei OdbcFetch () eine Fehlermeldung bei jedem Datensatz zurück gegeben, bei dem die Typkonvertierung fehlschlägt. Somit können auch Felder abgefragt werden, die teilweise nicht konvertierbare Werte enthalten. Die Abfrage wird dennoch durchgeführt.
Beschränkung auf 256 Spalten
Die Beschränkung auf 256 Spalten wurde entfernt. Es werden immer alle abgefragten Spalten zurückgegeben. Der Eintrag MaxColSupport in der Registry wird nicht mehr benötigt. Falls der Schlüssel gelöscht werden soll, befindet er sich unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ODBC\ODBC.INI\<Datenquelle>\. Bei 64-Bit Betriebssystemen befindet sich der Eintrag im Bereich HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\ODBC\ODBC.INI\<Datenquelle>\.
Einstellung UINT16asINT32
Einige Programme können Werte aus ganzzahlig kurzen Feldern (16-Bit Integer ohne Vorzeichen) nicht korrekt verarbeiten. Damit in diesen Fällen trotzdem ein vernünftiger Zugriff auf die Daten möglich ist, musste bisher der Eintrag UINT16asINT32 in dem Registry-Verzeichnis der Datenquelle erfolgen. Nun kann diese Einstellung beim Einrichten der Datenquelle angegeben werden.
Einstellung "Leere alpha-Felder als NULL darstellen"
Einige Programme verhalten sich unterschiedlich, wenn sie eine leere Zeichenkette oder einen NULL-Wert übergeben bekommen. Mit der Einstellung "Leere alpha-Felder als NULL darstellen" bei der Einrichtung der Datenquelle kann beeinflusst werden, ob die leere Zeichenketten oder der Wert NULL übertragen wird.