Netzwerkdrucker
Netzwerkdrucker Einrichten von CONZEPT 16-Druckertreibern als Netzwerkdrucker
Homogene Systemarchitekturen
Die CONZEPT 16-Installationsroutine installiert die Druckertreiber jeweils passend zur lokalen Systemarchitektur. Das bedeutet, dass auf einem 32-Bit-System die 32-Bit-Druckertreiber und auf einem 64-Bit-System die 64-Bit-Druckertreiber von CONZEPT 16 eingerichtet werden. Sollen die Druckertreiber von einem 32-Bit-Druckserver an 32-Bit-Clients freigegeben werden, ist dies ohne weiteres möglich. Die Drucker werden über das Eigenschaftsmenü unter "Freigabe" freigegeben und auf den Clients entsprechend über die Druckerliste als neuer Netzwerkdrucker hinzugefügt. Gleiches gilt in einer homogenen Netzwerkumgebung mit 64-Bit-Systemen.
Heterogene Systemarchitekturen
Die CONZEPT 16-Druckertreiber können ebenfalls in heterogenen Netzwerkumgebungen mit 32- und 64-Bit-Systemen eingesetzt werden. Dazu sind allerdings zuvor einige administrative Schritte notwendig. Ziel ist es, sowohl die 32- als auch die 64-Bit-Druckertreiber auf dem Druckserver einzurichten, damit alle Systemarchitekturen von dort aus bedient werden können. Dies ist zunächst nicht möglich, da beispielsweise auf einem 64-Bit-System keine 32-Bit-Drucker installiert werden können. Umgekehrt verhält es sich ebenfalls so. Um die im Beispiel benötigen 32-Bit-Systemressourcen auf das 64-Bit-System zu transferieren, sind die folgenden Schritte notwendig:
- Schritt 1: - Installieren des Druckertreiberpakets auf dem 64-Bit-Druckserver
- Schritt 2: - Manuelles Einrichten eines Netzwerkdruckers auf einem 32-Bit-System
- Schritt 3: - Übertragen des Druckertreibers und der zugehörigen 32-Bit-Systemressourcen auf den 64-Bit-Druckserver
- Schritt 4: - Netzwerkdrucker auf Clients beliebiger Systemarchitektur anlegen
Schritt 1: Installieren des Druckertreiberpakets auf dem 64-Bit-Druckserver
Im ersten Schritt müssen die Druckertreiber auf dem 64-Bit-Druckserver über die CONZEPT 16-Installationsroutine installiert werden. Bei der Installation verwendet CONZEPT 16 dabei ausschließlich die 64-Bit-Druckertreiber, da aufgrund der nicht vorhandenen 32-Bit-Systemressourcen die 32-Bit-Druckertreiber nicht angelegt werden können. Die Treiberdateien der 32-Bit-Treiber legt die Installationsroutine aber dennoch im Installationsverzeichnis ab. Die eingerichteten 64-Bit-Druckertreiber gibt der Administrator anschließend zur Nutzung im Netzwerk frei. Zur Vorbereitung für den zweiten Schritt wird zusätzlich das Installationsverzeichnis der Druckertreiber temporär für den Zugriff über das Netzwerk freigegeben (\<Installationspfad CONZEPT 16>\Printer\Driver).
Schritt 2: Manuelles Einrichten eines Netzwerkdruckers auf einem 32-Bit-System
Auf einem beliebigen Druckclient wird nun der Drucker vom Druckserver als Netzwerkdrucker installiert. Während der Installation fordert der Druckclient die 32-Bit-Treiber für den Drucker an, da auf dem 64-Bit-Druckserver nur die 64-Bit-Ressourcen vorhanden sind. Im Auswahldialog für den 32-Bit-Druckertreiber wählt der Administrator das freigegebene Installationsverzeichnis auf dem Druckserver aus. Über die entsprechende Treiberdatei wird anschließend der Drucker mit den 32-Bit-Treibern auf dem Client eingerichtet (c16_prtdrv.inf).
Beim Öffnen des freigegebenen Verzeichnisses, beziehungsweise beim Verbindungsaufbau zum Druckserver, muss darauf geachtet werden, dass Administratorenberechtigungen vorhanden sind. Diese sind notwendig um im nächsten Schritt vom Client aus die Treiberdateien auf den Druckserver zu übertragen.
Schritt 3: Übertragen des Druckertreibers und der zugehörigen 32-Bit-Systemressourcen auf den 64-Bit-Druckserver
Um anderen 32-Bit-Clients ebenfalls die Drucker zur Verfügung zu stellen, müssen im dritten Schritt die 32-Bit-Druckerkomponenten mit den zugehörigen 32-Bit-Systemressourcen auf den 64-Bit-Druckserver übertragen werden. Hierzu wählt der Administrator auf dem Client den Netzwerkdrucker aus. Über die Eigenschaften wechselt er dann zum Reisterreiter "Freigabe". Unter "Zusätzliche Treiber" zeigt das System eine Liste der vom Druckserver verfügbaren Treiber für die verschiedenen Systemarchitekturen an. Hier kann der Administrator den entsprechenden Eintrag für 32-Bit-Systeme aktivieren. Der Client transferiert im Anschluss automatisch den eingerichteten Treiber und die benötigten 32-Bit-Systemressourcen auf den Druckserver.

Schritt 4: Netzwerkdrucker auf Clients beliebiger Systemarchitektur anlegen
Auf dem 64-Bit-Druckserver befinden sich nun sowohl die 64-Bit-Druckertreiber als auch die 32-Bit-Druckertreiber inklusive der zugehörigen 32-Bit-Systemressourcen. Clients mit 64- und mit 32-Bit-Systemarchitekturen können nun vom Server bedient werden. Dazu legt der Administrator auf den Clients wie gewohnt neue Netzwerkdrucker an. Der Server liefert automatisch die Treiber für die vorhandene Architektur. Die Freigabe auf das Installationsverzeichnis der Druckertreiber kann nun wieder entfernt werden.