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Referenzimplementation - Vorbereitung der Anwendung

Referenzimplementation - Vorbereitung der Anwendung Beschreibung der Vorbereitung der Anwendung

Die Referenzimplementation besteht aus fünf CONZEPT 16 Prozeduren und der Konfiguration des Laufwerkstreibers und des SOA-Tasks. Der SOA-Service und der Laufwerkstreiber müssen bereits installiert sein (siehe Installation ).

Die Prozeduren

Die Prozeduren befinden sich in der Beispieldatenbank "CodeLibrary". Die Datenbank kann aus dem Kunden-Center der vectorsoft AG (siehe www.vectorsoft.de ) heruntergeladen werden. Die Implementation besteht aus folgenden Prozeduren:

  • DrvDef: Definition der Ereignisfunktionen
  • DrvVar: Definition von Variablenbereichen und Konstanten
  • DrvEvt: Verarbeitung der Ereignisse des Laufwerkstreibers
  • DrvSend: Aufbereitung der Bestandteile der Datenpakete
  • DrvMain: Aufrufprozedur des SOA-Services

Anpassungen an den Prozeduren müssen nur in der DrvEvt vorgenommen werden.

Nach dem Import der Prozeduren muss in der Funktion DrvEvt:EvtInit (siehe DrvInit ) beim Aufruf von DrvSend:DrvCfgMountLocal() ein freier Laufwerksbuchstabe angegeben werden. Anschließend können alle Prozeduren übersetzt werden. Die Angabe eines temporären Pfades und einer Netzwerkfreigabe ist optional.

Konfiguration des SOA-Tasks

Zur Konfiguration des SOA-Tasks muss der SOA-Service angehalten werden. Anschließend können die Konfigurationsdateien angepasst werden (siehe auch Speicherorte von Konfigurationsdateien ).

In der Konfigurationsdatei des SOA-Service (siehe c16_soa.cfg ) muss folgender Abschnitt hinzugefügt werden:

[DrvSoaSocket]
autostart = Y
description = DrvSoaSocket
mode = SOCKET
start_delay = 3s

Damit das System verwendet werden kann muss hier ebenfalls noch ein Abschnitt für den Laufwerkstreiber eingefügt werden (siehe Konfiguration des Laufwerkstreibers ).

In dem Verzeichnis, in dem sich die Konfigurationsdatei des SOA-Service befindet, muss die Datei DrvSoaSocket.cfg mit folgendem Inhalt erstellt werden:

c16_connection_max     = 20
c16_connection_shared = Y
c16_connection_timeout = 1m
c16_database = <Databasename>
c16_proc_extended = N
c16_procedure = DrvMain
c16_proc_cache_kb = 256
c16_server = 127.0.0.1
c16_user = <User>
c16_password = <Password>
request_delay_max = 100ms
request_delay_min = 50ms
socket_port = 50001
socket_timeout = 10s
session_timeout_max = 20m

Es müssen noch der symbolische Name der Datenbank, der Benutzer und sein Passwort angegeben werden. Der Benutzer in der Datenbank muss ausführende Berechtigungen für die Prozeduren des Laufwerkstreibers und Lese- und Schreibrechte auf den BLOBs besitzen. In der Installation wird davon ausgegangen, dass der CONZEPT 16-Server auf dem gleichen Rechner gestartet wurde.

Konfiguration des Laufwerkstreibers

Zur Konfiguration des SOA-Tasks muss der SOA-Service angehalten werden. Anschließend können die Konfigurationsdateien angepasst werden (siehe auch Speicherorte von Konfigurationsdateien ).

In der Konfigurationsdatei des SOA-Service (siehe c16_soa.cfg ) muss folgender Abschnitt hinzugefügt werden:

[Drive]
autostart = Y
description = Laufwerkstreiber
mode = DRIVE
start_delay = 10s

Der Laufwerkstreiber muss nach dem SOCKET-Task gestartet werden ( start_delay ), da sofort nach dem Start die Initialisierungsnachricht ( DrvInit ) versendet wird. Diese muss vom Task beantwortet werden.

Damit das System verwendet werden kann, muss hier ebenfalls noch ein Abschnitt für den SOCKET-Task eingefügt werden (siehe Konfiguration des SOA-Tasks ).

In dem Verzeichnis, in dem sich die Konfigurationsdatei des SOA-Service befindet, muss die Datei Drive.cfg mit folgendem Inhalt erstellt werden:

c16_server      = 127.0.0.1
socket_port = 50001
socket_timeout = 1m

Der Eintrag socket_port in der Konfigurationsdatei des Laufwerkstreibers muss dem Eintrag in der Konfigurationsdatei des SOA-Tasks entsprechen. In c16_server muss der Name oder die IP-Adresse des Servers eingetragen werden, von dem die Lizenz für den Laufwerkstreiber bezogen wird. Wird der Laufwerkstreiber mit der Hot-Standby-Option verwendet, muss in c16_database der Name der Datenbank eingetragen werden.

Start des SOA-Service

Nach der Anpassung der c16_soa.cfg und dem Erstellen der DrvSoaService.cfg und Drive.cfg kann der SOA-Service wieder gestartet werden. Einige Sekunden später steht das entsprechende Laufwerk zur Verfügung. Treten bei der Verarbeitung Fehler auf, werden diese in der Protokolldatei des Laufwerkstreibers (Drive.lgb), der Protokolldatei des SOA-Tasks (DrvSoaService.lgb) oder im Benutzerprotokoll der Datenbank (<Datenbankname>.lgu) geschrieben.