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FAQ - Verschiedenes

FAQ - Verschiedenes Häufige Fragen zu anderen Themen

Wo liegen die Unterschiede zwischen den Lizenztypen?

Es existieren nur noch vier unterschiedliche Lizenzeditionen mit folgendem Funktionsumfang:

  • Developer-Edition (CD...) Die Developer-Edition umfasst alle Schnittstellen und Funktionen. Es steht somit der Server (für bis zu 100 Benutzer), der Standard-Client, der Advanced-Client, der externe Debugger, die DLL-, ODBC-, Web- und PHP-Schnittstelle sowie der Druckertreiber zur Verfügung. Die Lizenz kann unter Windows- und Linux-Systemen mit 32 und 64 Bit-Architekturen mit beliebiger Anzahl von logischen Prozessoren betrieben werden. Zusätzlich ist in dieser Edition auch die Hot-Standby-Option enthalten.
  • Standard-Edition (CS...) Die Standard-Edition umfasst den Server (die Anzahl der Benutzer wird bei der Bestellung mit angegeben) und den Standard-Client. Die Lizenz wird zur Verwendung unter Linux oder Windows bestellt und kann auf 32 Bit-Architekturen mit bis zu vier logischen Prozessoren eingesetzt werden.
  • Advanced-Edition (CA...) Diese Edition umfasst den Server, den Standard-Client, den Advanced-Client, die DLL- und die Web-Schnittstelle. Der Server kann unter Windows oder Linux eingesetzt werden (Multilizenz). Die Lizenz ist für 32 Bit-Architekturen mit bis zu acht logischen Prozessoren ausgelegt.
  • Enterprise-Edition (CE...) / (TE...) Diese Edition umfasst alle Schnittstellen und Funktionen. Es steht der Server, der Standard-Client, der Advanced-Client, der externe Debugger, die DLL-, ODBC-, Web- und PHP-Schnittstelle sowie der Druckertreiber zur Verfügung. Die Lizenz kann unter Windows- und Linux-Systemen (Multilizenz) mit 32 und 64 Bit-Architekturen mit beliebiger Anzahl von logischen Prozessoren betrieben werden.
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Standard-, Advanced- und Enterprise-Editionen können zusätzlich mit der Hot-Standby-Option erweitert werden.

Warum erscheint die Meldung "Temporäre Datei kann nicht angelegt werden"?

Neben der Meldung "Temporäre Datei kann nicht angelegt werden" wird noch ein Fehlerwert ausgegeben, der über die Ursache informiert.

Beispiele einiger möglicher Fehlerwerte unter Windows:

  • Code 3: Ziellaufwerk oder Pfad ist nicht vorhanden (Path not found)
  • Code 5: Zugriff verweigert (Access is denied)
  • Code 21: Ziellaufwerk ist nicht bereit (Error reading drive)
  • Code 32: Datei ist von einem anderen Prozess im Zugriff (Sharing violation)

Unter Windows NT kann die Bedeutung dieser Errorcodes in der Eingabeaufforderung mit dem Befehl net helpmsg ermittelt werden. (Hilfe hierzu erhält man mit net helpmsg /?).

Siehe auch: Welche temporären Dateien werden vom CONZEPT 16-Client angelegt? und Welche temporären Dateien werden vom CONZEPT 16-Server angelegt?

Was ist beim Umstieg von den Versionen 4.0 und 4.2 auf die Version 4.7 oder 5.x zu beachten?

Die Version 4.7 und 5.x enthält alle Funktionalitäten der Versionen 4.0 und 4.2. An den Parametern, Prozeduren, Masken usw. müssen keine Änderungen vorgenommen werden.

Es ist lediglich zu beachten, dass nach der Umwandlung der Datenbank in die Version 4.7 oder 5.x, diese nicht mehr mit einem CONZEPT 16-Client der Version 4.0 oder 4.2 geöffnet werden kann.

Ein Eingriff in die Programmierung der Datenbank ist erst dann erforderlich, wenn die Möglichkeiten der Version 4.7 bzw. 5.x verwendet werden sollen.

Was bedeutet die Fehlermeldung "Wertekollision" und was ist zu tun?

In einer Datei gibt es mindestens zwei Datensätze, die für einen eindeutigen Schlüssel übereinstimmende Schlüsselwerte haben.

Dieser Zustand kann z. B. dadurch auftreten, dass in der Konfiguration bei einer nicht leeren Datei ein Schlüssel von "nicht eindeutig" auf "eindeutig" umgestellt wurde.

Als Abhilfe kann man den Schlüssel zunächst wieder auf "nicht eindeutig" zurückstellen und prozedural alle Datensätze über diesen Schlüssel lesen. Beim Aufeinanderfolgen von identischen Schlüsselwerten können die betreffenden Datensätze speziell behandelt werden, also entweder unter einem anderen Schlüsselwert gespeichert oder nach einer Sicherheitsabfrage gelöscht werden. Im ersteren Fall sollte vor der Speicherung der Schlüsselwert auf Eindeutigkeit getestet werden. Dies geschieht mit dem Befehl RecRead() unter Verwendung der Option _RecNoLoad .

Anschließend kann der Schlüssel endgültig auf "eindeutig" umgestellt werden.

Nach jeder Veränderung von Schlüsseln, muss eine Schlüsselreorganisation durchgeführt werden.

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Falls die Meldung erscheint, ohne dass ein Schlüssel umgestellt wurde, ist ein Defekt in der Datenbank zu vermuten. Hier sollten, wie bei Defekten üblich, die Errorlogdateien untersucht werden. Es sollte ein Backup der Datenbank und anschließend eine Erweiterte Diagnose mit Schlüsselanalyse durchgeführt werden. Welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind, hängt vom Ergebnis der Diagnose bzw. automatischen Reparatur ab.

Wie kann eine automatische Versionsüberprüfung des CONZEPT 16-Clients beim Start des Systems erfolgen?

Mit dem folgenden Skript wird die Datei C16_WINC.EXE in zwei unterschiedlichen Ordnern miteinander verglichen. Existieren die Zielordner oder die Datei im Zielordner nicht, wird das komplette Quell-Verzeichnis kopiert.

Wird das Skript beim Anmelden des Benutzers ausgeführt, kann eine Überprüfung des lokalen CONZEPT 16-Clients mit einem Client, der an einer zentralen Stelle im Netzwerk abgelegt ist, stattfinden. Besonders nützlich ist das Skript in Verbindung mit der Hot-Standby Option, wenn der primäre Datenbank-Server zugleich die Aufgaben des File-Servers übernimmt. Fällt der Primär-Server aus, können die Clients trotzdem weiterarbeiten, da sie auf den lokalen Festplatten abgelegt sind. Eine umfangreiche Administration bei einem Update des CONZEPT 16-Clients entfällt, da bei jedem Anmelden an das System der Versionsstand überprüft wird.

Kern des Skripts ist der Vergleich zweier Dateien. Der Vergleich findet durch den Befehl COMP statt. Das Ergebnis wird in eine externe Datei geschrieben. Der Befehl erwartet nach dem Vergleich eine Eingabe. Diese Eingabe steht in der Datei INPUT.TXT und besteht aus "n <CR>". Die Ausgabe von COMP wird mit FIND durchsucht. Wird der Text "Dateien sind identisch" nicht gefunden, erfolgt das Kopieren der Dateien aus dem Orginalpfad in den lokalen Pfad.

VersionCheck.CMD

@ECHO OFF 
IF "%1"=="/?" GOTO HELP
IF not exist P:\ORG\c16\c16_winc.exe GOTO END
IF not exist c:\c16 GOTO FOLDER_C16
IF not exist c:\c16\52 GOTO FOLDER_52
IF not exist c:\c16\52\c16_winc.exe GOTO COPY
GOTO COMPARE

:FOLDER_C16
echo Verzeichnis C:\C16 wird angelegt ...
MD c:\c16

:FOLDER_52
echo Verzeichnis C:\C16\52 wird angelegt ...
MD c:\c16\52

:COPY
echo Dateien werden kopiert ...
XCOPY /E /Y P:\ORG\c16 c:\c16\52
GOTO END

:COMPARE
echo Vergleich der Dateien ...
COMP P:\ORG\c16\c16_winc.exe c:\c16\52\c16_winc.exe > comperg.txt < input.txt
FIND "Dateien sind identisch" comperg.txt > finderg.txt
IF %errorlevel%==0 GOTO DELTEMP
XCOPY /E /Y P:\ORG\c16 c:\c16\52
GOTO DELTEMP

:HELP
echo.
echo Syntax: VersionCheck
echo.
echo Vergleicht die Datei C16_WINC.EXE im Verzeichnis P:\ORG\C16
echo mit der gleichnamigen Datei im Verzeichnis C:\C16\52.
echo Weicht die Datei ab, wird der Inhalt des Verzeichnisses P:\ORG\C16
echo in das Verzeichnis C:\C16\52 kopiert.
echo.
GOTO END

:DELTEMP
DEL comperg.txt
DEL finderg.txt
GOTO END

:END

INPUT.TXT

n
Welche Informationen können der CONZEPT 16-Lizenznummer entnommen werden?

Die neuen Lizenzen werden in zwei Lizenzprodukte und vier Editionen unterschieden. Das Lizenzprodukt steht im ersten Zeichen und kann folgende Werte annehmen:

  • C CONZEPT 16 - Dongle
  • T TLL - Time-limited License

Dem zweiten Zeichen kann die Lizenzedition entnommen werden:

  • D Developer-Edition
  • S Standard-Edition
  • A Advanced-Edition
  • E Enterprise-Edition

Nach dem Lizenztyp wird eine sechsstellige Zahl angegegben, die größer als 100.000 ist. Diese Lizenznummer ist eindeutig. Anschließend folgt das Lizenzsuffix.

Das neunte Zeichen - Das Betriebssystem

Im ersten Zeichen wird das Betriebssystem der Lizenz angegeben:

  • W Microsoft Windows-Betriebssysteme
  • L Linux-Betriebssysteme
  • M Multilizenz sowohl für Microsoft Windows XP, 2003, Vista, 2008, 7, 2008 R2, 8, 2012, als auch für Linux

Das zehnte Zeichen - Der Lizenzschutz

Die Art des Lizenzschutzes wird in diesem Zeichen angegeben:

  • U USB-Dongle
  • P Parallel-Port-Dongle
  • N Internet basierte Lizenz
  • H Lizenz des Sekundär-Servers bei einem Hot-Standby-System. Dieser benötigt kein Dongle.

Das elfte Zeichen - Optionen

Folgende Lizenzoptionen sind möglich:

  • H Hot-Standby-Option
  • D Demo-Version

Mit einer Lizenz mit der Hot-Standby-Option "/H" können zwei Server betrieben werden. Die Lizenz wird dazu auf dem Primärserver eingesetzt. Das Sekundärsystem besitzt nach der Inbetriebnahme von Hot-Standby die gleiche Lizenznummer ohne die Option, lediglich beim Zeichen für den Lizenzschutz wird ein "H" angegeben. Die Demo-Version "/D" kann bei potentiellen Neukunden installiert werden, um die Funktionsweise des Programms im Umfeld des Neukunden zu demonstrieren. Sie ist zeitlich limitiert. Bis auf die zeitliche Limitierung entspricht sie der gleichen Lizenz ohne die Option "/D".

Wie können die Releasestände von Windows ermittelt werden?

Unter Windows kann die Windowsversion über den Eintrag "Eigenschaften" des Kontextmenüs des Arbeitsplatzes oder über das Programm winver.exe ermittelt werden.

  • 5.1 (2600): Windows XP
  • 5.1 (3790): Windows Server 2003
  • 6.0 (Build 6000): Windows Vista
  • 6.0 (Build 6001): Windows Server 2008
  • 6.1 (Build 7600): Windows 7
  • 6.1 (Build 7600): Windows Server 2008 R2
  • 6.2 (Build 9200): Windows 8
  • 6.2 (Build 9200): Windows Server 2012
  • 6.3 (Build 9600): Windows 8.1
  • 6.3 (Build 9600): Windows Server 2012 R2
  • 10.0 (Build 10240): Windows 10
  • 10.0 (Build 14393): Windows Server 2016
info

Unter Windows XP befindet sich der Arbeitsplatz im Startmenü. Bei Windows Vista müssen die Eigenschaften des Computers aufgerufen werden.

Wie kann unter Windows-Betriebssystemen die Version des installierten Service Packs ermittelt werden?

Das Service Pack kann über das Programm winver.exe ermittelt werden.

Alternativ kann diese Information auch über den Explorer über Hilfe / Info abgerufen werden.

Beispiel:

Version 5.0 (Build 2195: Service Pack 3)