Internetbasierte Lizenzen
FAQ - Internetbasierte Lizenzen Häufige Fragen zu internetbasierten Lizenzen
Wo müssen internetbasierte Lizenzen eingesetzt werden?
Lizenzen mit Softwareschutz (internetbasierte Lizenzen) müssen überall dort verwendet werden, wo keine Schnittstelle für ein Dongle vorhanden ist oder bei virtuellen Servern.
Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit eine internetbasierte Lizenz verwendet werden kann?
Die Voraussetzungen sind im Abschnitt Lizenz mit Softwareschutz beschrieben.
Wie nimmt der CONZEPT 16-Server Kontakt mit den Lizenzservern auf?
Die Verbindung zu einem der Lizenzserver erfolgt über das Internet. Abhängig davon, wie die Verbindung zum Internet hergestellt wird, müssen verschiedene Bedingungen beachtet werden:
- Kein Proxy Die Verbindung wird entweder durch die Einwahl des Rechners beim Internet Service Provider oder über einen Standard Gateway hergestellt. In beiden Fällen muss lediglich gewährleistet sein, dass die lokale Firewall die Kommunikation zulässt.
- HTTP-Proxy Erfolgt die Verbindung über einen HTTP-Proxy, muss der Name bzw. die IP-Adresse und der Port (Standard ist der Port 8080) des Proxys auf dem HTTP-Anfragen von dem Proxy entgegengenommen werden, in den Einstellungen angegeben werden. Verlangt der Proxy eine Authentifizierung, muss ein Benutzer und ein Kennwort angegeben werden. Als Authentifizierungsmethode wird nur Basic unterstützt.
- SOCKS-Proxy (Version 4a) Bei der Verwendung eines SOCKS-Proxy der Version 4a muss ebenfalls der Name bzw. die IP-Adresse und der Port (Standard ist der Port 1080) angegeben werden. Ist eine Authentifizierung erforderlich, erfolgt diese nur über den Benutzer. Dieser wird als User-Id an den Proxy gesendet.
- SOCKS-Proxy (Version 5) Wird ein SOCKS-Proxy der Version 5 verwendet, muss ebenfalls der Name bzw. die IP-Adresse und der Port (Standard ist der Port 1080) angegeben werden. Ist eine Authentifizierung erforderlich, erfolgt diese mit dem angegebenen Benutzer und Passwort. Die Authentifizierung erfolgt über das Username/Password-Verfahren.
Wie kann eine Regel in einem Proxy / einer Firewall definiert werden, damit der CONZEPT 16-Server mit den vectorsoft Lizenzservern kommunizieren kann?
Die Einstellungen sind je nach verwendetem Proxy oder der verwendten Firewall sehr unterschiedlich, deshalb können hier nur Hinweise zu verschiedenen Einstellungen gegeben werden.
Der CONZEPT 16-Server kommuniziert über das HTTP-Protokoll mit den Lizenzservern. Es muss somit lediglich eine Regel für dieses Protokoll erstellt werden.
Die Kommunikation geht immer vom CONZEPT 16-Server aus. Die Quelle der Kommunikation kann somit der Rechner auf dem der CONZEPT 16-Server gestartet ist und der Prozess "CONZEPT 16-Server" eindeutig definiert werden. Ziel der Kommunikation ist immer einer der bislang vier vectorsoft Lizenzserver. Diese können namentlich (sina1.c16.net/*, sina2.c16.net/*, sina3.c16.net/*, sina4.c16.net/*) angegeben werden.
Zusätzliche Einschränkungen zum Beispiel über den Inhalt der Kommunikation sind nicht sinnvoll, da diese verschlüsselt erfolgt. Eine Einschränkung auf das verwendete Programm (Agent) oder weitere Kopf-Einträge sollte vermieden werden, da eine eindeutige Zuordnung bereits durch Rechner und Prozess der Kommunikationsquelle erfolgt ist.
In der Logdatei steht "Successful connect to License Server ...". Es wird aber keine internetbasierte Lizenz verwendet?
Die Lizenzserver dienen nicht ausschließlich zur Validierung von internet basierten Lizenzen. Über sie kann auch die Aktualität der verwendeten Lizenzdatei (c16.lic) überprüft werden. Dabei wird die Lizenznummer an einen der Lizenzserver übertragen. Gibt es eine aktuellere Lizenzdatei, wird diese an den CONZEPT 16-Server übermittelt, der dann die vorhandene ersetzt. Dies erspart im Falle einer Benutzererweiterung oder einer anderen Änderung an der Lizenz, die Datei manuell zu ersetzen. Dies ist im besonderen dann wichtig, wenn eine zeitlich beschränkte Lizenz eingesetzt wird.
Es wird dazu nur die Lizenznummer übertragen. Die Kommunikation zum Abgleich der Lizenzdatei kann unterbunden werden. Die betreffende Einstellung befindet sich in der Datenraumtabelle .
Der CONZEPT 16-Server startet mit der Fehlermeldung "Connect to any License Server failed (...)".
Es konnte keiner der vectorsoft Lizenzserver erreicht werden. Möglicherweise ist die Kommunikation nicht möglich, da eine Firewall oder ein Proxy die Kommunikation verhindert oder bereits die Verbindung zum Internet scheitert (Internet Service Provider nicht erreichbar, Verbindung zum Standard Gateway nicht möglich usw.). Sind andere Verbindungen ins Internet möglich (zum Beispiel der Aufruf von Web-Seiten), können die Proxy-Einstellungen (siehe "Wie nimmt der CONZEPT 16-Server Kontakt mit den Lizenzservern auf?") überprüft werden.