Aufbau der ODBC-Schnittstelle
Die ODBC-Schnittstelle - Aufbau Beschreibung der Kommunikation über ODBC
Für den Betrieb der Schnittstelle ist zum einen das Vorhandensein eines universellen Treibermanagers notwendig. Dieser stellt den jeweiligen Applikationen eine standardisierte Schnittstelle zur Verfügung. Für den Zugriff auf unterschiedliche Datenbanken wird jeweils ein entsprechender ODBC-Treiber benötigt, der für eine Reihe von Datenbanksystemen und anderen Programmen wie Tabellenkalkulationsprogramme verfügbar ist.
Die ODBC-Schnittstelle stellt eine Sammlung von Funktionsaufrufen bereit, die es erlauben, Verbindungen zu Datenbanksystemen herzustellen, SQL-Anweisungen durchzuführen und die Ergebnisse abzufragen. Die verwendete SQL-Syntax basiert auf der SQL-CAE-Spezifikation von X/Open und SQL Access Group (SAG) aus dem Jahre 1992.
Zusätzlich bietet sie ergänzende oder weiterführende Funktionen wie z. B. "Scrollable Cursors".
Es existieren zwei unterschiedliche Varianten der ODBC-Treiber: bei der Single-Tier-Konfiguration führt der Treiber die SQL-Anweisungen auf der Datenbankdatei direkt aus, bei der Multiple-Tier-Konfiguration leitet er lediglich die Anweisungen an einen SQL-Server weiter. Im Falle des CONZEPT 16-ODBC-Treibers werden die Anweisungen an den CONZEPT 16-Server weitergeleitet. Mit Hilfe von Data Sources (Datenquellen) können die Konfigurationen von unterschiedlichen Datenbanken in unbegrenzter Anzahl gespeichert werden und ermöglichen somit einen vereinfachten Verbindungsaufbau.
Innerhalb einer Netzwerkumgebung werden die ODBC-Anfragen des Clients zum Server übermittelt. Dort werden sie von einem ODBC-konformen Modul entgegengenommen und in Datenbankzugriffe umgesetzt. Der Datenbank-Server kann auf anderen Rechnersystemen installiert sein.