Installationsroutine
CONZEPT 16-Installationsroutine Beschreibung der CONZEPT 16-Installationsroutine
Für die Installation von CONZEPT 16 gibt es eine Windows-Installationsroutine, die den Datenbank-Server und alle Client-Komponenten enthält. Die Installationsroutine befindet sich auf der CONZEPT 16-CD und kann aus dem Kundenbereich des Internet-Portals der vectorsoft AG ( www.vectorsoft.de ) heruntergeladen werden. Über die Installationsroutine ergeben sich folgende Möglichkeiten:
- Installation
- Ändern der Installation
- Aktualisieren der Komponenten
- Entfernen
- Kommandozeilen-Parameter und Rückgabewerte der Installationsroutine
Installation
Die Installationsroutine führt den Administrator durch alle notwendigen Schritte, um den Datenbank-Server und alle zur Verfügung stehenden Datenbank-Clients auf einem Zielsystem einzurichten. Während der Installation können die einzurichtenden Komponenten ausgewählt werden (Für eine detaillierte Beschreibung der Installation der Komponenten siehe Verknüpfungen im unten abgebildeten Komponentenbaum). Folgende Module enthält die CONZEPT 16-Installationsroutine:
- Server (siehe auch Hot-Standby Installation )
- Server (Windows)
- Server (Linux)
- Control-Center
- Dokumentation
- Client
- Standard- & Advanced-Client (ebenfalls Debugger )
- SOA-Service
- SOA-Service (Windows)
- SOA-Service (Linux)
- API-Client
- Web-Client
- PHP-Client
- Drucker
- Druckertreiber
- Druckerprozessor
- ODBC (32-bit)
- ODBC-Treiber (32-bit)
- ODBC (64-bit)
- ODBC-Treiber (64-bit)
- Laufwerkstreiber
- Gemeinsame Komponenten
Nach dem Starten der Installationsroutine wird der Startbildschirm angezeigt. Hier erfolgt eine Information, welche CONZEPT 16-Version im weiteren Verlauf auf dem System installiert wird. Die Installation wird über [Weiter >] fortgeführt. Über [< Zurück] kann auf den folgenden Seiten zum jeweils vorherigen Schritt zurückgewechselt werden. Mit [Abbrechen] kann der Administrator die Installation vorzeitig abbrechen.
Der Großteil der CONZEPT 16-Programmdateien wird bei der Installation einfach aus der Installationsdatei entpackt. Einige Module, wie beispielsweise Dienste, werden allerdings auch auf dem Zielsystem eingerichtet und mit der Software-Umgebung verknüpft. Solche Module älterer Versionen (Version 5.5 oder älter) müssen vor der Installation des CONZEPT 16-Pakets durch den Administrator vom Zielsystem entfernt werden. Installierte Programmteile der Version 5.6.01 erkennt die Installationsroutine automatisch und deinstalliert diese. Alle Konfigurations- und Log-Dateien werden dabei selbstständig gesichert und für die neue Installation weiterverwendet. Dies gilt auch für die Konfigurationsdateien des CONZEPT 16 Service-Clients, dessen Programmdateien aber nicht von der Installationsroutine entfernt werden können. Erkennt die Installationsroutine installierte und zu entfernende CONZEPT 16-Komponenten, werden diese nach der Anzeige der Fehlerkorrekturen angezeigt.
Für die Installation des CONZEPT 16-Pakets wird in diesem Fenster der Zielpfad für die Programmdateien festgelegt. Dabei werden automatisch Unterverzeichnisse für die jeweiligen Komponenten verwendet.

Im nächsten Schritt werden die CONZEPT 16-Komponenten definiert, die auf dem Zielsystem eingerichtet werden sollen. Auf einem zentralen Systen können beispielsweise alle Module erstellt und anschließend für das Netzwerk freigegeben oder verteilt werden. Durch die Auswahlmöglichkeit der Module können aber auch nur spezielle Programmteile auf dem aktuellen System eingerichtet beziehungsweise erstellt werden.

In diesem Dialog wird festgelegt, in welchem Ordner die Startmenüverknüpfungen angelegt werden sollen. Dabei kann ein freiwählbarer Namen vergeben oder einen bereits vorhandener Ordner aus dem aus dem Programmregister im Startmenü ausgewählt werden. Über die Option im unteren Bereich kann das Erstellen von Startmenüverknüpfungen unterbunden werden.

Anschließend folgen spezielle Konfigurationsmöglichkeiten für bestimmte Komponenten. Diese können Sie den entsprechenden Installationsbeschreibungen entnehmen (siehe Verknüpfungen im Komponentenbaum ).
Für einige Module werden Laufzeitkomponenten von Microsoft Visual Studio benötigt. Sind die Module ausgewählt und die entsprechenden Laufzeitkomponenten nicht auf dem System installiert, werden die benötigten Komponenten im folgenden Dialog angezeigt.

Liste der benötigten Laufzeitkomponenten
Anschließend erscheint eine Zusammenfassung der Installationseinstellungen. In der darauffolgenden Prozessleiste kann der Installationsstatus abgelesen werden. Mit [Fertigstellen] wird die Installation nach dem Einrichten der Programmdateien abgeschlossen.
Gemeinsame Komponenten
Mit gemeinsamen Komponenten werden beispielsweise Programmbibliotheken und ActiveX-Steuerelemente für Ctx-Objekte wie das CtxDocEdit exportiert. Diese müssen auf jedem Arbeitsplatz, der die betreffenden Objekte verwenden soll, installiert werden.
Chromium Package
Das Chromium-Objekt benötigt zur Ausführung weitere Komponenten.Diese Komponenten sind im Chromium-Package enthalten, dessen Basis das Chromium-Embedded-Framework (CEF) ist Chromium Embedded Framework in CONZEPT 16 integriert.
vectorsoft stellt das Chromium-Package in einer Datei zur Verfügung, deren Name folgender Nomenklatur folgt:
c16_com_cro_<CEF-Chromium-Version>.cpn
<CEF-Chromium-Version> bildet hierbei die CEF- und Chromium-Version der im Package enthaltenen Komponenten ab.
Beispiel:
c16_com_cro_85_3_7+g7de1243+chromium-85_0_4183_102.cpn
CEF-Version: 85.3.7 Chromium-Version 85.0.4183.102
Diese Nomenklatur folgt der offiziellen Benennung auf der CEF-Seite: Automatisierte Builds Das Chromium-Package wird von vectorsoft gepflegt, wenn Sicherheits-Updates oder wichtige Neuerungen des CEF erfolgen bzw. der Chromium-Komponenten.
Installation des Chromium-Package
Da das Chromium-Package nur von Anwendern benötigt wird, die auch das neue Chromium-Objekt verwenden und um die Installation des Chromium-Packages von der Distribution von CONZEPT 16-Releases abzukoppeln, ist das Chromium-Package nicht wie alle anderen Komponenten in der Setup-Routine enthalten.
Die Setup-Routine berücksichtigt beim Starten die Existenz eines Chromium-Packages. Liegt das Chromium-Package im selben Verzeichnis, wie die Setup-Routine, wird in der Liste der Komponenten unter "Common Components" der Eintrag "Chromium" angezeigt.
Die Setup-Routine prüft beim Start die Integrität des Chromium-Package und dessen Kompatibilität zum zu installierenden bzw. bereits installierten CONZEPT 16-Client. Bei einem Fehler wird eine entsprechende Meldung angezeigt und die Setup-Routine beendet sich.
Der Inhalt des Chromium-Packages kann auch über die Schalteroptionen
c16_setup_5.8.12z.exe /cpn_action=extract /cpn_com=2 /dir=<Verzeichnis>
in das angegebene Verzeichnis extrahiert werden. Bei der Verwendung des Packages ist die Kompatibilität mit dem CONZEPT 16-Client zu berücksichtigen.
Startmenüeinträge
Abhängig von den installierten Modulen werden folgende Verknüpfungen im Prgogrammverzeichnis des Startmenüs angelegt. Dies ist nicht der Fall, wenn das Anlegen der Startmenüeinträge während der Installation unterbunden wurde.
\Client\Designer-Tools (optional)- Benutzerverwaltung
- BLOb-Verwaltung
- Datensatzverwaltung
- Ressourcenverwaltung
- Validierungs-Editor
\Client- Advanced-Client
- Standard-Client
- Debugger
\Server- Control-Center
- Lizenzinformationen
- Log-Viewer
- CONZEPT 16-Installation anpassen
- CONZEPT 16-Dokumentation
- CONZEPT 16-Webseite
- CONZEPT 16-Webseite
Ändern der Installation
Die Installationsroutine kann auch auf einem System gestartet werden, auf dem die Installation bereits durchgeführt wurde. In diesem Fall wird eine Seite angezeigt, auf der der Administrator definiert, ob die Installation geändert, aktualisiert oder entfernt werden soll.

Wird die Funktion [Ändern] ausgewählt erscheint die Komponentenauswahl, ähnlich der Auswahl bei der Erstinstallation. Neue Komponenten können durch hinzufügen eines Häkchens installiert werden. Komponenten bei denen das Häkchen entfernt wird, werden deinstalliert.
Aktualisieren der Komponenten
Wird nach dem Starten der Installationsroutine die Funktion [Aktualisieren] ausgewählt, bekommt der Administrator den Komponentenbaum mit allen bereits installierten Komponenten angezeigt. Alle hier markierten Einträge werden im nächsten Schritt von der Installationsroutine aktualisiert. Das Auswählen von noch nicht installierten Modulen ist hier nicht möglich.
Beim Aktualisieren ist zu beachten, dass die zu aktualisierenden Programmteile während des Vorgangs nicht zur Verfügung stehen und laufende Dienste zur Aktualisierung kurz gestoppt werden müssen. Daher ist beispielsweise bei einer Aktualisierung des Datenbank-Servers zu beachten, dass sich keine Benutzer mehr in den Datenbanken befinden. Ansonsten kann der Vorgang nicht korrekt durchgeführt werden.
Die Auswahlmöglichkeit beim Aktualisieren besteht nur, wenn ein Update von CONZEPT 16 durchgeführt wird (z.B. von Version 5.8.10 auf 5.8.11). Bei einem Upgrade von CONZEPT 16 (z.B. von Version 5.8 auf Version 5.9) müssen immer alle bereits installierten Komponenten aktualisiert werden. Deshalb besteht in diesem Fall keine Auswahlmöglichkeit.

Vor der Installation wird überprüft, ob die Komponenten ersetzt werden können. Dazu werden die Dienste angehalten. Programme, die noch geöffnet sind und Dienste, die nicht angehalten werden konnten, werden vor der Installation in einem Dialog angezeigt.

Über die Schaltfläche [Aktualisieren] kann die Anzeige der offenen Applikationen erneuert werden.
Entfernen
Bei der Aktionsauswahl wird die Funktion [Entfernen] ausgewählt, um alle auf dem System installierten CONZEPT 16-Komponenten zu entfernen. Die Deinstallation kann ebenfalls über die Software-Steuerung des Betriebssystems aufgerufen werden.
Bei der Deinstallation werden keine Konfigurationsdateien entfernt. Die Dateien verbleiben in den entsprechenden Verzeichnissen (siehe Speicherorte von Konfigurationsdateien ). Bei einer erneuten Installation können diese Konfigurationsdateien dann auch von der Installationsroutine verwendet werden.
Befinden sich im Startverzeichnis der Installationsroutine Konfigurationsdateien, werden diese nur dann zur Installation verwendet, wenn auf dem System noch keine Konfigurationsdateien vorhanden sind. Um die vorhandenen Konfigurationsdateien zu ignorieren, muss das Setup mit dem Parameter overwrite aufgerufen werden.