Installation des Servers unter Windows
CONZEPT 16-Server - Installation des Servers unter Windows Beschreibung der Installation des CONZEPT 16-Servers unter Windows
Der CONZEPT 16-Server wird über die CONZEPT 16 Installationsroutine eingerichtet. Die Programmdateien befinden sich anschließend im Installationsverzeichnis unter \Server. Über die Installationsroutine können die folgenden Komponenten für den Server unter Windows installiert werden:
- Server (Windows) Diese Option beinhaltet den Datenbank-Server, das Lizenzinformationsprogramm und das Script-Utility .
- Control-Center Mit dieser Option wird das Control-Center zur Administration des Datenbank-Servers installiert. Eine separate Installation des Control-Centers ist dann sinnvoll, wenn der Datenbank-Server vom aktuellen System aus nur administriert werden soll. Gerade wenn der Server auf einem Linux-System eingerichtet wurde, bietet diese Variante eine sehr komfortable Möglichkeit zur Server-Verwaltung. Das Control-Center beinhaltet ebenfalls den Log-Viewer .
Installationsverlauf
Während der Installation des Datenbank-Servers über die Installationsroutine werden zusätzliche Dialoge zur Einrichtung des Servers angezeigt. Über das erste Konfigurationsfenster kann entschieden werden, ob der CONZEPT 16-Datenbank-Server als Dienst eingerichtet werden soll und somit beim Systemstart automatisch mit initialisiert wird (siehe auch Starten und Stoppen unter Windows ). Ein Anmelden eines Benutzers an das Betriebssystem ist dann für den Serverbetrieb nicht notwendig. Wird der Server als Dienst eingerichtet, kann der Administrator über die zweite Option festlegen, dass der Server-Dienst nach der Installation automatisch gestartet werden soll.
Falls der Server nicht als Dienst eingerichtet wird, ist die zweite Option nur aktiv, wenn das Control-Center ebenfalls zur Installation ausgewählt wurde. Der Datenbank-Server wird in diesem Fall nach der Installation durch das Control-Center im Detached-Mode gestartet. Dies ist dann auch bei jedem nächsten Start des Control-Centers der Fall. Diese Einstellung kann später im Control-Center noch angepasst werden.
Windows Server-Betriebssysteme räumen dem Dateicache für Dateifreigaben im Netzwerk in der Regel eine sehr hohe Priorität ein. Dies kann unter Umständen dazu führen, dass der Datenbank-Cache des CONZEPT 16-Servers benachteiligt wird und es zu Performance-Verlusten kommt. Um diese Priorisierung zu umgehen, kann in der Netzwerkkonfiguration des Betriebssystems die Option "Lastenausgleich durchführen" aktiviert werden. Ist diese Option zum Zeitpunkt der Server-Installation nicht aktiv, bietet die Installationsroutine dem Administrator über das zusätzliche Kontrollkästchen "Systemcache-Einstellung anpassen" die Möglichkeit, den Lastenausgleich automatisch aktivieren zu lassen. Nach der Installation wird bei Aktivierung der Option durch die Installationsroutine ein Neustart angeboten.

Für den Betrieb des CONZEPT 16-Servers stehen zwei Lizenzmodelle zur Verfügung. Die verwendete Lizenzierung wird in dem folgenden Dialog ausgewählt:

Es kann zwischen "Dongle-Lizenz installieren" ( Lizenz mit Hardwareschutz (Dongle) , es wird ein Dongle benötigt) und "Internetbasierte Lizenz installieren" ( Lizenz mit Softwareschutz (Internetbasierte Lizenz) , es wird eine Lizenzidentitätsdatei (c16_??????.idn) benötigt) gewählt werden. Über die Schaltfläche [>>] können weitere Informationen zu den jeweiligen Lizenzmodellen angezeigt werden.
Anschließend wird der Speicherort der Lizenzdatei ausgewählt, welche die Lizenzausprägungen zu den Lizenznummern enthält. Die Datei wird dann im Verzeichnis für Konfigurationsdateien abgespeichert. Falls die Lizenzdatei noch nicht vorliegt, kann über den Link auch direkt die vectorsoft-Hompepage angezeigt werden, um die aktuelle Lizenzdatei herunterzuladen.
Dieses Fenster wird nicht angezeigt, falls eine Lizenzdatei bereits im Verzeichnis der Installationsroutine abgelegt wurde und somit automatisch übernommen werden kann. Falls eine Lizenzdatei aus dem Programmstand des Servers 5.1 übernommen wird, taucht dieses Fenster wiederum auf, damit eine Lizenzdatei der Version 5.2 angegeben werden kann, insofern diese nicht schon im alten Programmverzeichnis vorhanden war.

Wurde bei den Optionen der Lizenzinstallation "Internetbasierte Lizenz installieren" ausgewählt, kann in einem weiteren Dialog der Speicherort der Lizenz-Identitätsdatei angegeben werden. Die Datei wird dann ebenfalls im Verzeichnis für Konfigurationsdateien abgespeichert. Befindet sich diese Datei betreits im Verzeichnis der Installationsroutine, erfolgt keine Abfrage und die Datei wird in das korrekte Verzeichnis kopiert.

Wurde bei der Installation auch das Control-Center ausgewählt, kann hier entschieden werden, ob das Control-Center so eingerichtet werden soll, dass es bei jeder Benutzeranmeldung mitgestartet wird. Diese Einstellung kann nach der Installation in den Einstellungen des Control-Centers noch angepasst werden. Mit der zweiten Option wird definiert, ob das Control-Center nach der Installation automatisch gestartet wird. Die zweite Option ist deaktiv, falls der Server im Anschluss durch das Control-Center im Detached-Mode gestartet werden soll.

Falls nach der Installation auf dem System kein Treiber für den CONZEPT 16 Lizenzdongle gefunden und keine internetbasierte Lizenz verwendet wird, kann die Installationsroutine die Treiberinstallation im Anschluss automatisch starten. Dazu wird die in diesem Fenster angebotene Option aktiviert. Die Installation des Dongles kann aber auch später mit der Datei c16_dongle.exe aus dem Verzeichnis \driver gestartet werden. Erst nach der Installation des Dongle-Treibers darf der CONZEPT 16-Lizenzdongle auf das System aufgesteckt werden.

Installation des Dongle-Treibers
Zur Installation des Dongle-Treibers müssen zunächst die Lizenzvereinbarungen bestätigt werden.

In diesem Dialog muss die komplette Installation ausgewählt werden. Nur dann werden alle notwendigen Treiber für den Betrieb eines CONZEPT 16-Lizenzdongles installiert.

Programmdateien
Dateien des Servers
| c16_control.exe | Control-Center |
|---|---|
| c16_control_admin.exe | Administrator-Modul des Control-Centers |
| c16_icu_w32.dll | Unicode-Bibliothek für 32-Bit-Systeme |
| c16_icu_w64.dll | Unicode-Bibliothek für 64-Bit-Systeme |
| c16_lgbview.exe | Log-Viewer |
| c16_licinfo.exe | Programm zum Auslesen der Lizenzdatei |
| c16_serv_cmd_win.exe | Script-Utility |
| c16_serv_dba_w32.dll | Datei des Datenbank-Prozesses für 32-Bit-Systeme |
| c16_serv_dba_w64.dll | Datei des Datenbank-Prozesses für 64-Bit-Systeme |
| c16_serv_mgr_w32.dll | Datei des Manager-Prozesses für 32-Bit-Systeme |
| c16_serv_mgr_w64.dll | Datei des Manager-Prozesses für 64-Bit-Systeme |
| c16_serv_rpu_w32.dll | Replikations Utility für 32-Bit-Systeme |
| c16_serv_rpu_w64.dll | Replikations Utility für 64-Bit-Systeme |
| c16_serv_svc_win.dll | Datei des Service-Prozesses |
| c16_serv_vss_a32.dll | Datei des VSS-Writers für 32-Bit-Systeme (Windows Server 2003 / Windows Server 2008 / Windows Vista) |
| c16_serv_vss_a64.dll | Datei des VSS-Writers für 64-Bit-Systeme (Windows Server 2003 / Windows Server 2008 / Windows Vista) |
| c16_serv_vss_w32.dll | Datei des VSS-Writers für 32-Bit-Systeme ab Windows Server 2008 R2 / Windows 7 |
| c16_serv_vss_w64.dll | Datei des VSS-Writers für 64-Bit-Systeme ab Windows Server 2008 R2 / Windows 7 |
| c16_ssl_w32.dll | SSL-Bibliothek für 32-Bit-Systeme |
| c16_ssl_w64.dll | SSL-Bibliothek für 64-Bit-Systeme |
| c16.vra | Ressourcendatei |
\driver | Treiber für den CONZEPT 16-Lizenz-Dongle |
| c16_dongle.exe | Installationsroutine für den Dongle-Treiber |
\example | Beispieldateien |
| area_backup.cmd | Skript für das CONZEPT 16-Script-Utility (Kopieren einer Datenbank) |
| backup_onoff.cmd | Skript für das CONZEPT 16-Script-Utility (Ein-/Ausschalten von Sicherungsereignissen ) |
Soll eine Internet-basierte Lizenz installiert werden, kann die notwendige Lizenz-Identitätsdatei in das Verzeichnis der Installationsroutine kopiert werden. Sie wird dann automatisch in das richtige Verzeichnis kopiert.
Die Lizenzinformationen werden aus der Lizenzdatei ausgelesen. Diese kann vor dem Start der Installation im Verzeichnis der Installationsroutine abgelegt werden. Von dort aus wird sie automatisch bei der Installation in das entsprechende Verzeichnis für Konfigurationsdateien kopiert.
Der Datenbank-Server entnimmt seine Konfiguration aus der Datenraumtabelle . Diese kann bei der Installation vordefiniert werden. Hierzu wird die Datei c16_serv.ars vor dem Start der Installation in das Verzeichnis der Installationsroutine kopiert.