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Lizenz mit Hardwareschutz (Dongle)

Lizenz mit Hardwareschutz (Dongle) Lizenzschutz über einen Dongle

Damit der Dongle gelesen werden kann, wird ein Dongle-Treiber benötigt, der vor dem Aufstecken des Dongles auf dem System installiert werden muss. Da der Dongle lediglich die Lizenznummer des CONZEPT 16-Servers enthält und der Umfang der Lizenz durch die Lizenzdatei bestimmt wird, ist eine Erweiterung des Lizenzumfangs ohne Austausch des Dongles möglich.

Kann eine gültige Lizenz im laufenden Betrieb nicht mehr gelesen werden (zum Beispiel durch Entfernen des Dongles), können trotzdem noch vierzehn Tage lang Datenbanken geöffnet werden, falls der Server zwischenzeitlich nicht neu gestartet wird. Wird das Problem bei noch laufendem Server beseitigt, wird die Lizenz beim Öffnen einer Datenbank, spätestens aber nach einer Minute wieder erkannt.

Wenn die Lizenz auf einem System korrekt eingerichtet ist, kann der Inhalt einer Lizenzdatei ausgelesen werden. Dazu muss das Programm c16_licinfo.exe im Serververzeichnis gestartet werden. Hier können dann Informationen über die Lizenznummer, die Anzahl der zugelassenen Benutzer und die Lizenz-Edition angezeigt werden. Die Lizenz-Edition gibt Aufschluss darüber, welche Clients der Datenbankserver bedienen kann (siehe Lizenztypen ). Die Angabe der zugelassenen Benutzer bezieht sich auf die maximal gleichzeitig am Server angemeldeten Datenbankanwender.

Voraussetzungen

Dongles sind in zwei unterschiedlichen Varianten für den USB-Anschluss oder den Parallel-Port verfügbar. Damit einer dieser Dongletypen verwendet werden kann, muss eine entsprechende Schnittstelle vorhanden sein. Für Linux-Betriebssysteme werden nur USB-Dongles angeboten.

Um Fehlerquellen zu vermeiden, sollten keine Adapter oder USB-Hubs zum Anschluss des Dongles verwendet werden.

info

Unter Windows-Betriebssystemen darf der USB-Dongle nicht vor der Installation des Dongle-Treibers auf die Schnittstelle gesteckt werden. Dem Gerät wird sonst ein generischer Treiber zugewiesen, über den eine Lizenzabfrage nicht möglich ist.

Zum Betrieb des Dongles (Parallel und USB) wird ein Dongle-Treiber benötigt. Unter Windows wird der Treiber automatisch installiert. Unter Linux wird er durch ein mitgeliefertes Skript installiert (siehe Installation des Servers unter Linux ).

Überprüfung des Lizenzschutzes

Zum Starten des CONZEPT 16-Servers muss der Dongle aufgesteckt sein. Während der Laufzeit des Servers wird der Dongle in regelmäßigen Abständen abgefragt. Wird dabei der Dongle nicht gefunden (zum Beispiel weil die Schnittstelle oder der Dongle defekt sind), wird der Server nicht sofort beendet. Er läuft bis zu 14 Tagen weiter. In der Protokolldatei des Managerprozesses wird das Fehlen des Dongles protokolliert (siehe Log-Einträge ) und auch eine entsprechende Fehlermail versendet (falls der Server entsprechend konfiguriert ist: Automatische E-Mail-Benachrichtigung ). In dieser Zeit kann der CONZEPT 16-Server nicht neu gestartet werden.

Wurde der CONZEPT 16-Server ohne einen Lizenzschutz gestartet, kann keine Datenbank geöffnet werden. Der Server überprüft in kurzen Zeitabständen und wenn eine Datenbank geöffnet werden soll, ob ein Dongle vorhanden ist.

Wird der Dongle korrekt erkannt, befinden sich folgender Eintrag in der Protokolldatei des Managerprozesses:

Dongle read successfully

Lizenzdatei

In der Lizenzdatei ist der Umfang der Lizenz beschrieben. Die Datei ist codiert und wird mit einem Schlüssel aus dem Dongle dekodiert. Sie enthält Informationen über den Lizenztyp, die Anzahl der Benutzer und welche Optionen vorhanden sind. Die Datei befindet sich im gleichen Verzeichnis, wie die Konfigurationsdateien des Servers (siehe Speicherorte von Konfigurationsdateien ). Unter Linux-Betriebssystemen muss sich die Datei im gleichen Verzeichnis befinden, wie der Server. Die Datei wird vom Server nur gelesen. Es ist somit ausreichend, wenn Leserechte für diese Datei gegeben werden.

Bei Änderungen an der Lizenz muss nur die vorhandene Lizenzdatei durch eine neue Lizenzdatei ersetzt werden. Nach einigen Minuten verfügt dann der Server über die entsprechenden Änderungen.

Die Lizenzdatei kann frei kopiert werden. Sie ist damit unempfindlich gegenüber Sicherungen oder auch dem Wiederherstellen des Servers. Bei der Migration des Datenbankservers auf eine andere Hardware sollte eine Neuinstallation von CONZEPT 16 erfolgen, da dabei der Dongle-Treiber installiert und der CONZEPT 16-Server automatisch als Dienst eingetragen wird.