Die Datensatz-ID
Die Datensatz-ID Eindeutige ID eines Datensatzes
Jeder Datensatz verfügt über eine Datensatz-ID. Die ID ist standardmäßig ein 32-Bit-Wert, der innerhalb einer Datei eindeutig ist. Im Datenstruktureditor können bei Dateien die 64-Bit Datensatz-IDs aktiviert werden.
Beim Einfügen eines neuen Datensatzes in einer Datei wird der Prime-Counter der Datei um 1 erhöht. Anschließend erhält der neue Datensatz den Prime-Counter als Datensatz-ID.
Bei der Datensatz-ID handelt es sich um eine interne ID, die sich durch bestimmte Aktionen (z. B. Export und Import der Datensätze) ändern kann. Sie sollte daher nicht als dauerhafte Referenz auf einen Datensatz verwendet werden.
Die Datensatz-ID eines Datensatzes kann über die Eigenschaft DbRecID ermittelt und über die Anweisung RecInfo () ermittelt oder gesetzt werden. Die zuletzt verwendete Datensatz-ID kann mit der Option _RecGetPrime ermittelt werden.
Die Datensätze erhalten die ID in aufsteigender Reihenfolge beginnend bei 1.
Die Datensatz-ID kann immer dann verwendet werden, wenn ein gelesener Datensatz zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal gelesen werden soll. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn der Inhalt von Datensätzen durch Intervalle eines Gantt-Diagramm oder durch dynamischen Strukturen dargestellt werden. Wird in den entsprechenden Objekten die Datensatz-ID abgelegt, ist eine einfache Verbindung zum Datensatz geschaffen.
Hat der Prime-Counter einer Tabelle den Maximalwert erreicht, kann kein weiterer Datensatz mehr in die Datei eingefügt werden. Im Datenbank-Log wird der Fehler Prime counter overflow protokolliert. Der Prime-Counter einer Tabelle wird nur zurückgesetzt, wenn sie leer ist und anschließend eine Datenbankdiagnose mit Recover durchgeführt wird.
Ab der Version 5.9.02 loggt der Datenbank-Server die Meldung Prime counter critical value reached um präventiv auf das Überlaufen von 32-Bit-Prime-Werten reagieren zu können. Wird diese Meldung geloggt, wird empfohlen, die Option 64-Bit-Datensatz-IDs im Datenstruktureditor zu aktivieren.