OdbcClmData
Die Anweisung liefert den Wert zu einer Spalte, deren Index mit (int1) angegeben werden muss. In (obj) muss ein Deskriptor auf ein OdbcStm-Objekt übergeben werden. Damit der Befehl erfolgreich durchgeführt werden kann, muss zuvor die Anweisung ``OdbcExecute() oder OdbcExecuteDirect() erfolgreich aufgerufen worden sein.
In (int1) wird der Index der Spalte in der Ergebnismenge angegeben. D. h. die zulässige Werte für (int1) liegen im Bereich von 1 bis zu dem Wert, den die Eigenschaft OdbcResCountClm des OdbcStm-Objekts liefert.
In (var2) sollte eine Variable angegeben werden, die einen kompatiblen Typ zu der Spalte in der Ergebnismenge besitzt. Der Typ der Spalte kann mit Hilfe der Anweisung ``OdbcClmInfo() ermittelt werden. Alternativ kann auch eine Variable vom Typ alpha übergeben werden. In diesem Fall findet die Konvertierung automatisch statt.
Wird ein Memory-Objekt angegeben, können Zeichenketten abgerufen werden, die länger als 8192 Zeichen sind. Die Daten werden immer an die aktuelle Position (Len) des Memory-Objektes angehängt. Bei der Übertragung findet keine Zeichensatzkonvertierung statt.
Der Befehl liefert bei erfolgreicher Durchführung _ErrOk, sonst _ErrOdbcError zurück. Genauere Informationen über die Fehlerursache können über die Fehler-Eigenschaften OdbcErr... des ODBC-Statement-Objekts abgefragt werden.
Mögliche Laufzeitfehler:
_ErrHdlInvalid: Im (obj) wurde kein gültiger Deskriptor auf ein OdbcStm-Objekt übergeben. Die angegebene Variable (var2) ist vom Typhandle, enthält aber keinen Deskriptor auf ein Memory-Objekt._ErrValueRange: Die zu lesenden Daten sind größer als der vom Memory-Objekt bereitgestellte Speicher. Dieses Fehler tritt auch bei der Option_MemAutoSizeauf, wenn kein Speicher mehr angefordert werden kann._ErrMemExhausted: Speicheranforderung fehlgeschlagen.