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Architektur der Datenbank

CONZEPT 16-Server - Architektur der Datenbank Interner Aufbau einer CONZEPT 16-Datenbank

Eine CONZEPT 16-Datenbank besteht aus einem oder mehreren Datenräumen. Ein Datenraum ist eine physikalische Datei, die in Blöcke gleicher Größe, sogenannte Segmente, aufgeteilt ist. Der erste Datenraum (*.ca1 / Central Area 1) beginnt immer mit einem Header. Innerhalb des Headers sind Informationen über die Anzahl der Datenräume, die Version der Datenbank, sowie Zeitstempel und andere Verwaltungsinformationen abgelegt. Weitere Datenräume werden nur angelegt, wenn diese Trennung manuell vorgenommen wird (beispielsweise aus Datensicherungsgründen).

Eine Datenbank wird durch 2 KB große Segmente unterteilt. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Arten von Segmenten. Einerseits Segmente die Daten beinhalten (benutzte Segmente). Diese sind in Baumstrukturen oder Listen organisiert, um einen schnellen Zugriff auf die enthaltenen Daten zu gewährleisten. Und andererseits Segemente ohne Dateninhalte (freie Segmente). Diese enstehen zum Beispiel beim Löschen von Daten. Die freien Segmente werden in Tabellen verwaltet. Um freie Segmente in einer Datenbank zu entfernen und damit die physikalische Datenbankdatei zu verkleinern, kann eine Optimierung der Datenbank durchgeführt werden. Datenräume können aber auch manuell mit freien Segementen vergrößert werden.

In der Datenbank werden alle Informationen abgelegt, unabhängig davon, ob es sich um Benutzerdaten (z. B. Adressen und Aufträge) oder Applikationsdaten (z. B. Datenstruktur und Programmcode) handelt. Es werden dabei verschiedene Bäume für unterschiedliche Daten in der Datenbank angelegt. Teilweise lassen sich diese Bäume von einer Datenbank in eine andere übertragen. Somit können Applikationsupdates oder Datentransfers ganz einfach durchgeführt werden Daten in einer Datenbank können im einzelnen sein:

  • Datenstruktur
  • Prozeduren
  • Dialoge
  • Datensätze
  • Schlüssel
  • Texte
  • BLOBs (Binary Large Objects)
  • Weitere Parameter

Den größten Bereich in einer Datenbank nehmen meist die Datensätze ein. Jeder Datensatz wird mit variabler Länge in die Datenbank geschrieben. Beim Speichern eines Datensatzes wird unabhängig von den in der Datenstruktur definierten Schlüsseln ein eindeutiger Schlüsselwert, die sogenannte Datensatz-ID erzeugt. Alle zugehörigen Schlüsseleinträge verwenden diese ID zur Referenzierung des Datensatzes. Die ID eines Datensatzes bleibt während seiner gesamten Lebensdauer unverändert erhalten. Beim Export von Datensätzen wird die ID nicht mitexportiert, sondern beim Einlesen in eine andere Datenbank wieder neu vergeben. Dies garantiert die Eindeutigkeit der Datensatz-ID, sowie eine sinnvolle Einordnung in die Baumstruktur der Zieldatenbank.