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Datenbankoptimierung

CONZEPT 16-Server - Datenbankoptimierung Beschreibung der Optimierung von CONZEPT 16-Datenbanken

Der CONZEPT 16-Server verfügt über eine Optimierungsfunktion. Diese Funktion organisiert die Segmente der Datenbank neu, wodurch eine bessere Performanz und ein geringerer Speicherverbrauch auf dem Speichermedium erreicht werden kann.

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Vor der Durchführung einer Optimierung muss eine Sicherung der Datenbank erfolgen.

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Bei der Optimierung wird der Cache der Datenbank geleert. D. h. der Inhalt aller temporären Dateien wird gelöscht. Zudem werden alle Selektionsmengen geleert. Vor der Verwendung einer Selektionsmenge muss diese wieder gefüllt werden (zum Beispiel mit SelRun () ).

Bei der Optimierung wird zunächst eine Diagnose der Datenbankstruktur durchgeführt. Findet die Diagnose ein Problem in der Datenbank, erfolgt keine Optimierung. Bei der Durchführung sind 10 KB Hauptspeicher pro MB Datenbank erforderlich. Bei einer Datenbank von 10 GB werden also temporär 100 MB Hauptspeicher benötigt.

  • Optimierung Bei der Optimierung werden alle Segmente der Datenbank so angeordnet, dass keine leeren Segmente zwischen gefüllten Segenten vorhanden sind. Häufig zusammen benötigte Segmente werden hintereinander in die Datenbank geschrieben. Alle leeren Segmente befinden sich anschließend am Ende der Datenbank. Sollten viele leere Segmente vorhanden sein, werden diese aus der Datenbank entfernt. Die Optimierung ist die einzige Möglichkeit, die Datenbank zu verkleinern. Anschließend wird zur Sicherheit eine wiederholte Diagnose der Datenbankstruktur durchgeführt.
  • Erweiterte Optimierung Bei einer erweiterten Optimierung werden alle Baumstrukturen neu generiert, wobei eine maximale Datendichte in den Datensegmenten erzielt wird. Die Datenbank wird dadurch nochmals kleiner als bei der normalen Optimierung. Danach erfolgt zur Sicherheit eine wiederholte Diagnose der Datenbankstruktur. Zum Schluß wird die Standardoptimierung vorgenommen, die eine Neusortierung aller Datensegmente vornimmt. Bei der erweiterten Optimierung werden auch alle nicht zuzuordnenden Baumstrukturen (in der Diagnose werden diese mit ??? angezeigt) gelöscht. Daneben wird bei der erweiterten Optimierung auch eine erweiterte Diagnose durchgeführt.

Nach einer Optimierung sind alle Selektionsmengen geleert. Bestehende Selektionsmengen müssen somit vor einem Zugriff auf die enthaltenen Datensätze mit den Befehlen SelRun () oder SelRecInsert () gefüllt werden.

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Eine Optimierung sollte nicht durchgeführt werden, wenn das zugrundeliegende Plattensystem selbst eine Optimierung anhand der Zugriffshäufigkeiten auf die Festplattensegmente vornimmt.