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Replikation

Datenbank-Replikation Beschreibung des Vorgangs zum replizieren einer Datenbank

Die Datenbank-Replikation bietet eine Möglichkeit die in einer Datenbank angefallenen Veränderungen als inkrementelle Backups zu sichern. Diese inkrementellen Backups lassen sich in eine Kopie der Datenbank wieder einspielen.

Vorgehen zum Einstellen der Replikation

In der Datenbank-Konfiguration des CONZEPT 16-Servers (siehe auch Konfiguration des Servers ) müssen die Einträge Replikationspfad und Replikationsintervall eingestellt werden. Dabei ist zu beachten, dass der Replikationspfad möglichst auf einem anderen Laufwerk des Servers liegen sollte, da ein großes Datenvolumen entstehen kann.

Anschließend muss die Datenbank ein Mal geöffnet und wieder geschlossen werden und eine Kopie der Datenbank angefertigt werden. Die Kopie wird ebenfalls in dem Replikationspfad abgelegt.

info

Die Kopie der Datenbank darf niemals direkt geöffnet werden, sonst ist ein Einspielen der Replikationssätze nicht mehr möglich. Um die Kopie der Datenbank zu Öffnen ist es daher notwendig eine weitere Kopie der Kopie anzufertigen.

Fortan werden Replikationsdatensätze erzeugt, die mit dem Replikations Utility in die Kopie der Datenbak eingespielt werden können.

Beschreibung der Replikationssätze

Der Name eines Replikationssatzes ist folgendermaßen aufgebaut: <Datenbankname><Datenbankseriennummer><Replikationsseriennummer>.tlg

  • Datenbankseriennummer: Fortlaufende Seriennummer der Datenbank
  • Die fortlaufende Seriennummer der Datenbank wird immer dann erhöht, wenn die Datenbank in einen kopierbaren Status versetzt wird (Datenbank geschlossen oder Backup-Zustand).
  • Replikationsseriennummer: Fortlaufende Seriennummer des Replikationssatzes
  • Die fortlaufende Seriennummer der Replikationssätze wird jedes Mal erhöht, wenn ein Replikationssatz erzeugt wird. Wenn die Seriennummer der Datenbank erhöht wird, wird die Replikationsseriennummer auf 1 zurückgesetzt.

Weiterhin enthält ein Replikationssatz einen eigenen Zeitstempel, Informationen über den zuvor ausgespielten Replikationssatz (Seriennummern und Zeitstempel) und den Zeitstempel der Datenbank. Aufgrund dieser Informationen wird sichergestellt, dass die Replikationssätze vollständig vorhanden sind und nicht bereits importierte Replikationssätze erneut in die Datenbank eingespielt werden.

Hinweise

Nach folgenden Aktionen ist es Notwendig eine neue Kopie der Originaldatenbank anzufertigen, um weiterhin Replikationssätze einspielen zu können: