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Eigene Schlüsselwörter im Prozedur-Editor

Eigene Schlüsselwörter im Prozedur-Editor (C16_Keywords.INI) Angabe von eigenen Schlüsselwörtern in der Liste der Schlüsselwörter

Die Autovervollständigungsliste im Code-Editor des Designers kann um eigene Schlüsselwörter erweitert werden. Hierfür wird die Datei "c16_keywords.ini" im Standardverzeichnis der Konfigurationsdateien (...\ProgramData\CONZEPT 16\Client) bzw. im Ausführungsverzeichnis des Clients (...\Programme\CONZEPT 16\Client) angelegt.

Die Datei definiert die dem Code-Editor hinzuzufügenden Schlüsselwörter und muss folgenden zeilenweisen Aufbau besitzen:

<Keyword Type> = <keywords>
<Keyword Type> = <keywords>
<Keyword Type> = <keywords>
...

Als "<Keyword Type>" können folgende Begriffe angegeben werden. Sie bestimmen das verwendete Syntax-Highlighting:

  • Typ: Darstellung als
  • Datatypes: Datentypen
  • Keywords: Schlüsselwörter der Programmiersprache
  • Functions: Funktionen
  • Constants: Konstanten
  • Custom: Sonstiges

Bei <keywords> handelt es sich um eine durch das Pipe-Zeichen separierte Zeichenkette mit den eigentlichen Schlüsselwörtern (identisch zum Befehl WinEditorKeywordsAdd()).

Beispiel-Datei:

Functions=MyRecRead|MyRecInsert|MyRecDelete
Constants=_Pi|_Pi2|_MyConstantValue

Mit der obigen Definition werden MyRecRead, MyRecInsert und MyRecDelete als Funktionen und die Konstanten _Pi, _Pi2 und _MyConstantValue in die Autovervollständigungsliste aufgenommen.

Es werden wie bei WinEditorKeywordsAdd() lediglich die Einträge zur Liste hinzugefügt, so dass aufgrund des Typs der Schlüsselworte ein entsprechendes Syntax-Highlighting stattfindet. Es findet keine Definition im Quellcode statt. Für die Kompilierung von z.B. _Pi müssen weiterhin entsprechende Konstanten oder Funktionen definiert werden.